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Der frühe Vogel

HelloFresh will in diesem Jahr den Break-even erreichen

Veröffentlicht: 06.03.2019 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 06.03.2019
Frische Lebensmittel

Der Kochboxen-Versender HelloFresh kann auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurückblicken: Wie das Unternehmen verkündete, stieg der Umsatz um 41,4 Prozent auf knapp 1,28 Milliarden Euro. Auch die bereinigte Ebidta-Marge verbesserte sich um 3,5 Prozentpunkte, blieb mit -4,3 Prozent aber dennoch im negativen Bereich. Für das Gesamtjahr steht ein Verlust von 54,5 Millionen Euro unterm Strich.

Immerhin: Auf Gruppenebene, also ohne Akquisitionen und den zuletzt gestarteten Projekten, konnte HelloFresh im vierten Quartal 2018 ein positives bereinigtes Ebitda erreichen. Im Segment International konnte HelloFresh sogar im Gesamtjahr ein positives bereinigtes Ebitda von 1,49 Millionen Euro erreichen – bei einer bereinigten Ebidta-Marge von 2,1 Prozent.

„2018 war bisher unser erfolgreichstes Jahr“, kommentiert HelloFresh-Mitgründer und -CEO Dominik Richter die Ergebnisse. „Wir sind sehr stolz auf den großen Fortschritt bei unserer Mission, unser Produkt immer mehr Menschen zur Verfügung zu stellen und die Art und Weise, wie sie essen nachhaltig zu verbessern.“

Richter zufolge habe HelloFresh in jedem seiner Märkte die Marktführerschaft übernommen. Im laufenden Jahr will das Unternehmen weiter wachsen und strebt eine Umsatzsteigerung von ca. 25 bis 30 Prozent an. Zudem gehe der Kochboxen-Anbieter davon aus, in diesem Jahr den Break-even zu erreichen. Dieses Ziel soll durch die Verbesserung der bereinigten Ebitda-Marge in beiden operativen Segmenten erreicht werden.

Spotify stärkt sein Podcast-Geschäft in Deutschland

Der Streaming-Anbieter Spotify will seine Position im deutschen Podcast-Markt weiter ausbauen und plant dafür neue, exklusiv verfügbare Sendungen. Wie die Internet World berichtet, soll es unter anderem alle zwei Woche neue Episoden eines Interview-Podcasts des Journalisten und Autors Friedemann Karig geben. Zudem soll auch die Fernsehmoderatorin Palina Rojinski ein Talk-Format erhalten. Spotify hatte bisher vier exklusive Podcasts aus Deutschland im Angebot. Mit den Podcasts verdient Spotify zwar nicht direkt Geld, aber das Unternehmen erhoffe sich dadurch, dass mehr Kunden ein Premium-Abo abschließen.

Rückkehr nach China: Google arbeitet weiter an Projekt Dragonfly

Dass Google zurück nach China will, stieß auf heftige Kritik. Doch das Unternehmen hält offenbar an seinen Plänen fest. Nach Angaben von Heise Online arbeite Google weiter an dem Code für das sogenannte Projekt Dragonfly. Das hätten mehrere anonyme Mitarbeiter des Unternehmens berichtet, heißt es. Google wird kritisiert, weil das Unternehmen mit einer eigenen Suchmaschine für China den dortigen Zensoren helfen würde. Dragonfly wäre nämlich der chinesischen Zensur unterworfen und würde entsprechend Webseiten filtern.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört zu er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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