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Der frühe Vogel

Melitta investiert in das Kaffee-StartUp Roastmarket

Veröffentlicht: 18.06.2019 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 18.06.2019
Kaffeetasse und Kaffeebohnen

Das Traditionsunternehmen Melitta steigt über eine Beteiligungsgesellschaft in das Frankfurter Kaffee-StartUp Roastmarket ein. Wie Gründerszene berichtet, will Melitta offenbar 25,5 Prozent des Jungunternehmens übernehmen. Der Kauf werde derzeit noch von dem Bundeskartellamt geprüft. Unklar sei dagegen, wie viel das Traditionsunternehmen, das die Filtertüten erfunden hat, für seine Beteiligung gezahlt. Roastmarket-Mitgründer Boris Häfele habe sich auf Nachfrage von Gründerszene nicht zum Investment äußern wollen.

Roastmarket wurde im März 2015 von Häfele und Philip Müller gegründet. Das Unternehmen verkauft Premiumkaffee und Zubehör wie etwa Milchaufschäumer, Mühlen und Brühgeräte. Mit diesem Angebot spreche Roastmarket vor allem Firmen an, die ihre Büros oder Veranstaltungen von dem StartUp beliefern lassen. Vor einem halben Jahr habe das Unternehmen bereits eine „niedrige siebenstellige Summe“ eingesammelt.

Bis 2020 will Roastmarket profitabel arbeiten. Wie viel Umsatz das Kaffee-StartUp macht, ist allerdings nicht bekannt. Im Bundesanzeiger ist für den Online-Shop im Jahr 2017 ein Jahresfehlbetrag von 700.000 Euro angegeben.

DeinKinoticket und Facebook kooperieren

Über die Kooperation von DeinKinoticket und Facebook soll es möglich sein, Kinokarten direkt über die Plattform des sozialen Netzwerks zu entdecken, zu suchen und auch zu kaufen. Wie Cashys Blog berichtet, können die Facebook-Nutzer Filme im Entdecken-Bereich oder direkt über die Suche im Newsfeed finden. Facebook stelle künftig dann auch Trailer, Spielzeiten in Kinos in der Umgebung und eine Kaufmöglichkeit für Tickets zur Verfügung. Joe Fuhrmann, Geschäftsführer von DeinKinoticket, betonte, dass durch die Partnerschaft mit Facebook „die Möglichkeiten zum einfachen und schnellen Kauf von Kinotickets enorm erweitert“ würden.

Kochboxen-Anbieter: Kochhaus will die Sanierung schaffen

Ende März überraschte der Kochboxen-Anbieter Kochhaus mit der Verkündung seiner Insolvenz. Vor zwei Wochen wurde das Hauptverfahren im Insolvenzverfahren eröffnet, die Gründer hoffen auf eine Sanierung. Wie die Wirtschaftswoche Gründer berichtet, stehe Kochhaus seit einiger Zeit in Verhandlungen mit potenziellen Investoren. Dabei soll es sich um strategische Investoren aus der Lebensmittelbranche und auch um Finanzinvestoren handeln. In einer Mail an seine Kunden erklärte das insolvente Unternehmen, dass man aufgrund dieser Gespräche an eine Fortführung des Geschäfts glaube. Kochhaus beschäftigt deutschlandweit 190 Mitarbeiter in neun Filialen.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört zu er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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