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Kurzmeldung

WeWork will Tausende Stellen streichen

Veröffentlicht: 18.11.2019 | Autor: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 18.11.2019
WeWork Schriftzug

Schwierige Zeiten für WeWork: Der Büroraum-Anbieter musste im abgelaufenen Quartal einen Verlust von 1,25 Milliarden US-Dollar hinnehmen, doppelt so viel wie noch im Vorjahreszeitraum. Grund für die finanzielle Einbuße war der gescheiterte Börsengang. Um wieder auf einen grünen Zweig zu kommen, wird sich WeWork jetzt wohl von rund 6.000 Angestellten trennen müssen. Insgesamt hat das StartUp rund 14.000 Mitarbeiter.

Neu-Besitzer Softbank treibt Umstrukturierung voran

Wie t3n mit Verweis auf die New York Times berichtet, könnten 2.000 bis 2.500 Stellen in der WeWork-Zentrale in New York gestrichen werden, weitere 1.000 durch die Schließung von Nebengeschäften. Zusätzlich sollen rund 1.000 Reinigungskräfte sowie anderes Service-Personal ihre Jobs verlieren. Im Laufe der Woche soll der Stellenabbau offiziell verkündet werden.

Dass WeWork überhaupt noch zahlungsfähig ist, ist der Übernahme durch Softbank zu verdanken. Im Oktober wurde bekannt, dass der Konzern für 9,5 Milliarden Euro 80 Prozent der Anteile am strauchelnden Coworking-Anbieter übernommen hat. Schon damals soll der neue Besitzer die Umstrukturierung und Kürzung von rund 4.000 Arbeitsplätzen vorangetrieben haben. Nach dem Abgang des ehemaligen CEO Adam Neumann ist WeWork momentan außerdem auf der Suche nach einem neuen Konzernchef, der das Ruder noch rumreißen kann. Aktuell leiten Artie Minson und Sebastian Gunningham das Unternehmen und haben sich das ambitionierte Ziel gesetzt, WeWork raus aus den roten Zahlen zu führen.

Zu den massiven Stellenkürzungen gab es aktuell noch kein offizielles Statement von WeWork oder Softbank.

Über den Autor

Corinna Flemming Experte für Internationales

Nach verschiedenen Stationen im Redaktionsumfeld wurde schließlich das Thema E-Commerce im Mai 2017 zum Job von Corinna. Seit sie Mitglied bei den OnlinehändlerNews ist, kann sie ihre Liebe zur englischen Sprache jeden Tag in ihre Arbeit einbringen und hat sich dementsprechend auf den Bereich Internationales spezialisiert.

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