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Der frühe Vogel

HelloFresh schließt das Jahr 2019 profitabel ab

Veröffentlicht: 04.03.2020 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 04.03.2020
HelloFresh-Kochbox

Der Kochboxenanbieter HelloFresh konnte am Ende des vergangenen Jahres mehr Kochboxen als erwartet verkaufen. Der Umsatz des Unternehmens lag bei 1,8 Milliarden Euro, wie Gründerszene berichtet. Das entspricht einer Steigerung von mehr als 37 Prozent. Damit hat HelloFresh die eigenen Prognosen von 31 bis 33 Prozent übertroffen.

Das bereinigte operative Ergebnis fiel ebenfalls besser aus als erwartet: HelloFresh hat demnach ein Ebitda von 46,5 Millionen Euro erreicht. Die Ebitda-Marge liegt bei 2,6 Prozent. Damit arbeitete das Unternehmen erstmals im Gesamtjahr profitabel. Im zweiten Quartal 2019 hatte HelloFresh erstmals die Profitabilität erreicht (wir berichteten) und konnte diesen Schwung bis zum Jahresende nutzen.

HelloFresh rechnet für das laufende Jahr mit einem etwas schwächeren Umsatzwachstum, aber einer stärkeren Ebitda-Marge. 2020 will das Unternehmen ein Wachstum von 22 bis 27 Prozent und eine Ebitda-Marge von 4 bis 5,5 Prozent. 

Die Aktie des Kochboxenanbieters reagierte positiv auf die Geschäftszahlen: Um satte 14 Prozent stieg der Aktienkurs von HelloFresh und erreichte damit 23,65 Euro. Das Unternehmen ist damit rund 3,9 Milliarden Euro wert. 

Metro AG: Übernahmegerüchte befeuern Aktienkurs

US-Medien hatten unter Berufung auf Insider berichtet, dass der US-Konzern Sysco Corporation einen Vorstoß zur Übernahme der Metro AG gestartet habe. Mit diesem Schritt wolle der Lieferant für Lebensmittel in Europa expandieren. Obwohl die Gerüchte dem Spiegel zufolge unbestätigt blieben, reagierte die Metro-Aktie empfindlich: Das Wertpapier legte zunächst um über 15 Prozent auf rund 12 Euro zu. 

Durch den Aktiensprung wurden die Verluste, die die Metro AG durch den Coronavirus erlitten hatte, weitgehend ausgeglichen. Ob sich die Spekulationen bewahrheiten, wird sich allerdings erst noch zeigen müssen.

Facebook setzt Libra neu auf

Die geplante Digital-Währung Libra ist an den Bedenken von Regierungen und Partnern sowie dem Druck der Aufsichtsbehörden gescheitert. Nun konzipiert Facebook die Währung offenbar um, wie es bei Gründerszene heißt. Das Unternehmen habe beschlossen, den Nutzern neben den Libra-Token auch digitale Versionen staatlich unterstützter Währungen wie etwa dem US-Dollar und dem Euro anzubieten. 

Libra könne damit ein Zahlungsnetzwerk mit anderen Münzen werden. Zudem plane Facebook die Einführung einer digitalen Wallet, die zum Einkaufen und Versenden sowie Empfangen von Geld verwendet werden könne. Um wieder an Zugkraft zu gewinnen, hat die Libra-Vereinigung neue Partner aufgenommen – dazu zählt auch der Software-Anbieter Shopify.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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