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Die besten #DHDL-Tweets

„Nils Glagau möchte investieren.“

Veröffentlicht: 22.04.2020 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 22.04.2020
Georg Kofler, Frank Thelen und Nils Glagau

Schluss, aus, vorbei: Die siebte Staffel von „Die Höhle der Löwen“ endete zwar nicht mit einem Feuerwerk, aber doch mit einem gewissen Maß an Spannung. Für Aufsehen sorgte der erste und einzige Deal von Nils Glagau in der gesamten Staffel – auch, weil er sich dabei nicht gerade die Sympathie der Zuschauer sicherte. Wir haben die besten Tweets zur Folge gesammelt.

„Blutgrätsche vom Glagau“

Hannes Mirow will für seine innovativen Panthergrip-Schienbeinschoner ausgerechnet den notorischen Nicht-Investor Nils Glagau gewinnen. Beim Pitch lässt er ihn das Produkt auch vorführen und testen – und gewinnt das Interesse des Löwen. Glagau macht – völlig unerwartet – ein Angebot, Mirow will gerne noch die anderen Löwen anhören. Da verliert Glagau die Geduld und die Ruhe: Er solle jetzt sofort das Angebot annehmen, sonst ziehe der Investor es wieder zurück. Mirow sieht sich gezwungen, den Deal mit seinem Wunschlöwen anzunehmen.

„Und wer ist eigentlich Paul?“

Ullrich Eitel präsentiert zusammen mit seinem Sohn Paul die antibakteriellen Tapeten von KeimEx. Der Inhaber eines traditionellen und erfolgreichen Tapetenunternehmens will Sohn Paul zwar als Geschäftsführer des neuen Unternehmens einsetzen, gibt ihm aber keine Prozente. Beim Pitch lässt der Vater den Sohn auch kaum zu Wort kommen. Familienunternehmensexpertin Dagmar Wöhrl sieht gleich: Der Vater kann noch nicht loslassen. Die Uneinigkeit zwischen dem Vater-Sohn-Gespann und die unklaren Verteilungen sowie die Tatsache, dass das alte Unternehmen der Zulieferer für KeimEx sein soll (Stichwort: Poison Pill) verhindern jedwede Chance auf einen Deal.

„Doppellöw – mit der Kraft der zwei Löwen“

Handball-Nationaltorwart Johannes Bitter und der ehemalige Hockey-Bundesligaspieler Christian Monzel präsentieren den Löwen ihr Nahrungsergänzungsmittel Drinkbetter. Nils Glagau steigt aus, weil er sich in dem Bereich auskennt und die Erklärung der Gründer über die Wirkungsweise zweifelhaft findet. Das hält Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer aber nicht davon ab, ein Angebot zu machen. Da das Produkt aber noch nicht auf dem Markt ist, bieten sie sogar noch ein Working Capital von einer Million Euro an. Dafür wollen sie mehr Prozente. Auch Dagmar Wöhrl macht ein Angebot, verspricht kein Working Capital, will aber auch nicht mehr Prozente. Die Gründer nehmen den Deal mit Dümmel und Maschmeyer an.

„Kann halt nicht jeder beim Alm-Öhi wohnen“

Die Rankwerk-Gründer wollen die Löwen vom Urban Gardening überzeugen. Doch die Investoren zerreißen das Geschäftsmodell in der Luft: Anleitungen gäbe es auch auf YouTube, dass das bestellte Saatgut in sechs Paketen über ein Jahr verteilt zum Kunden komme, sei verkopft und nicht nachhaltig. Einen USP sehen die Investoren nicht, Georg Kofler regt sich gar über die Stadtbewohner auf, die Gartenarbeit betreiben wollen – sie sollen seiner Meinung nach halt in die Natur fahren. Carsten träumt von seinem Garten in Südfrankreich. Kein Deal für Rankwerk, stattdessen eine recht deutliche Abfuhr.

„Aber wir haben Farbe“

Johannes Lutz und Christoph Lung präsentieren mit dem Duschbrocken Duschgel und Shampoo vereint in Seifenform. Die Löwen sehen den Sinn dahinter und den Unterschied zum herkömmlichen Stück Seife nicht wirklich. Wieder steht die Frage nach dem USP im Raum und – viel wichtiger – die recht hohe Bewertung wird hinterfragt. Ralf Dümmel hat trotzdem Bock auf das Produkt und gibt den Gründern die Chance, ein neues Angebot zu einer vernünftigeren Bewertung zu machen. Nach einer weiteren Nachverhandlung geben die Gründer 25 anstatt wie bisher geplant zehn Prozent ab – haben dafür nun Ralf Dümmel an Bord.

Bonus: Bye bye, Frank

Es war die letzte Folge für Frank Thelen, der seit dem Start der Show auf dem Investoren-Sessel saß. Ersetzt wird der Tech-Experte durch Nico Rosberg. Einen richtigen Abschied hat Vox seinem Löwen der ersten Stunde nicht spendiert – stattdessen wird der Abgang von Frank in einem Rückblick auf das StartUp Lizza versteckt. Immerhin eine Erfolgsgeschichte: Er hatte in Lizza investiert, das StartUp hat inzwischen den Exit erreicht. Damit endet die Zusammenarbeit zwischen Frank und Lizza, und eben auch Frank und DHDL. Auch irgendwie poetisch – fehlen wird er trotzdem.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für: Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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