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Der frühe Vogel

Die Coronakrise bedroht einen Großteil der deutschen StartUps

Veröffentlicht: 11.05.2020 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 11.05.2020
Frau rechnet

Der Bundesverband Deutsche StartUps befürchtet, dass viele Jungunternehmen in Deutschland die Coronakrise nicht überleben werden. 70 Prozent der deutschen StartUps sehen sich in ihrer Existenz gefährdet, wie eine Umfrage des Verbands unter mehr als 1.000 Unternehmen ergeben hat. Verbandspräsident Christian Miele hält dieses Ergebnis für „alarmierend“. Im Interview mit dem Handelsblatt sagt er: „Wenn die versprochenen Hilfsmaßnahmen nicht schnell bei den Start-ups ankommen, stehen wir vor einem massiven Start-up-Sterben.“.

Die Bundesregierung leiste zwar bislang grundsätzlich gute Arbeit, es sei aber „zu viel wertvolle Zeit vergangen“. Thomas Jarzombek, der im Wirtschaftsministerium für StartUps zuständig ist, hat aber baldige Hilfe versprochen. Venture Capital (VC) Fonds können seit Kurzem ihre Beteiligung samt Hilfsantrag bei KfW Capital anmelden. „Für Gründungsfirmen ohne VC werden die Hilfen über die Landesförderbanken ausgereicht. Das wird im Mai stattfinden“, so Jarzombek.

Besonders betroffen seien in der aktuellen Situation vor allem jene StartUps, die schon vor der Krise in finanziellen Problemen steckten, aber auch solche, „die jetzt nicht nachdrücklich, schnell und konzentriert genug auf die veränderten Rahmenbedingungen reagiert haben und dabei das eigene Geschäftsmodell hinterfragt und gegebenenfalls angepasst haben“, so Christian Miele. Größtes Problem sei aktuell die Unsicherheit bezüglich der möglichen wirtschaftlichen Folgen. „Speziell für Start-ups birgt die aktuelle Situation die Gefahr, dass zwingend notwendige Wachstumsstrategien nicht realisiert werden können und sie deshalb finanziell quasi austrocknen“, so die Investorin Jeannette zu Fürstenberg, die ebenfalls Mitglied des Vorstands im Bundesverband Deutsche StartUps ist.

Facebook-Fehler lässt Spotify und Tinder auf iOS abstürzen

Zuletzt wurden vermehrt Probleme mit dem Software-Development-Kit (SDK) von Facebook gemeldet. Viele Apps, darunter Spotify und Tinder, nutzen darüber zum Beispiel den verbreiteten Facebook-Login. Zuletzt kam es vermehrt zu Abstürzen von Apps, die das SDK nutzen, so T3n. Dieses ist in vielen Apps integriert und wird nicht nur für den Facebook-Login genutzt. Die Neuinstallation der jeweiligen Apps half nicht, weil die Apps erfolglos versuchten, mit Facebook-Servern zu kommunizieren. Mittlerweile hat Facebook das Problem behoben.

Rewe-Digitalexperte wird Fressnapf-Geschäftsführer

Fressnapf hat den langjährigen Geschäftsführer der Digitalsparte von Rewe, Johannes Steegmann, abgeworben. Steegmann ist aktuell Marketing-Chef von Rewe und wechselt im August zu Fressnapf, wo er neben Hans-Jörg Gidlewitz zweiter Geschäftsführer wird, so das Handelsblatt. Beim Tierbedarfshändler soll er den Umbau zum digitalen Marktplatz-Modell vorantreiben. Steegmann war seit 2014 Mitglied der Geschäftsführung der Rewe Digital GmbH.

Über den Autor

Christoph Pech Experte für: Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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