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Konkurrenz für Prime Now

Neuer Lieferdienst Gorillas bringt Waren in wenigen Minuten

Veröffentlicht: 15.06.2020 | Geschrieben von: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 15.06.2020
Lieferung in Papiertüte

Lange Zeit konnte die Lieferung von Lebensmitteln hierzulande nicht richtig überzeugen. Dann kam die Corona-Pandemie und plötzlich war es schwierig, verfügbare Lieferfenster zu finden. Das Berliner StartUp Gorillas will diesen Trend jetzt für sich nutzen und verspricht nicht nur die schnelle Lieferung von Waren innerhalb von nur zehn Minuten, sondern auch noch billige Preise. Vorerst ist Gorillas aber nur für den Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg verfügbar.

Gegründet wurde das Unternehmen von den ehemaligen Rocket-Internet-Mitarbeitern Jörg Kattner und Kagan Sümer. Das Konzept wurde von dem in den USA ansäßigen schnellen Lieferservice Gopuff inspiriert.

Eigene Lager für schnelle Lieferung

Nach Informationen von t3n werden die angebotenen Waren – die von frischen Lebensmitteln über Getränke und Tiefkühlwaren bis hin zu Drogerieartikel und Tiernahrung reichen –  zum Einzelhandelspreis angeboten, kosten also genau so viel, wie im Supermarkt. Hinzu kommt zwar noch der Lieferpreis von 1,80 €, allerdings gibt es keinen Mindestbestellwert. Damit ist der Lieferdienst deutlich billiger als der bereits in Berlin tätige Amazon-Service Prime Now. Hier wird zusätzlich zu den 3,99 Euro Liefergebühren noch das kostenpflichtige Prime-Abo fällig.

Die Artikel werden nicht, wie bei konkurrierenden Lieferdiensten, im Supermarkt eingekauft, sondern Gorillas setzt auf eigene Lager. Dafür ist die Auswahl der angebotenen Waren dann auch nicht ganz so groß wie in manchen Supermärkten. Außerdem setzen die Berliner den Fokus auf vegane und vegetarische Produkte sowie Artikel mit Bio-Qualität.

Keine festen Öffnungszeiten

Eingekauft werden kann über eine App. In dieser sieht der Nutzer dann auch, falls sich die Lieferung wegen eines längeren Anfahrtsweges verspäten sollte. Noch hat Gorillas keine festen Öffnungszeiten und richtet sich nach den Bedürfnissen der Kunden, wie t3n mit Verweis auf einen Bericht bei Gründerszene weiß. Nutzer können den Lieferdienst aktuell ungefähr zwischen 9:00 Uhr und Mitternacht nutzen, bei Bedarf kann auch bis 2 Uhr nachts geliefert werden.

Über die Autorin

Corinna Flemming Expertin für: Internationales

Nach verschiedenen Stationen im Redaktionsumfeld wurde schließlich das Thema E-Commerce im Mai 2017 zum Job von Corinna. Seit sie Mitglied bei den OnlinehändlerNews ist, kann sie ihre Liebe zur englischen Sprache jeden Tag in ihre Arbeit einbringen und hat sich dementsprechend auf den Bereich Internationales spezialisiert.

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Kommentare  

#1 Dennis L 2020-06-15 18:20
"Das Konzept wurde von ... inspiriert."
Inspiriert, nette Umschreibung. Ich hätte da eher von abgekupfert gesprochen, wenn nicht sogar geklaut.
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