Milliarden für Start-ups

Linder pusht Investitionen in Jungunternehmen

Veröffentlicht: 30.05.2024 | Geschrieben von: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 30.05.2024
Kind mit Flügeln

Deutsche Jungunternehmen sollen künftig mehr unterstützt werden. Dafür hat sich Finanzminister Christian Lindner (FDP) jetzt zum Ziel gesetzt, die Finanzbranche zu mehr Investitionen in Start-ups und Wagniskapital zu bewegen. Wie es aus dem Ministerium heißt, sollen dafür auch bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden. Am Mittwoch sollte eine Initiative, an der Vertreter der Förderbank KfW sowie der privaten Finanzbranche, darunter Banken und Versicherungen, beteiligt sind, ein Zwischenfazit ihrer bisherigen Arbeit präsentieren.

Laut einem Regierungsvertreter hinkt Deutschland in Bezug auf Investitionsquoten in der europäischen Entwicklung noch deutlich hinterher. In diesem Bereich gibt es hierzulande noch Aufholbedarf, heißt es in einer dpa-Meldung bei onvista

Frankreich als Vorbild

Um Deutschland als Standort für Start-ups attraktiver zu gestalten, plant das Finanzministerium ein umfassendes Maßnahmenpaket. Geplant sind unter anderem regulatorische und steuerliche Reformen. Dazu zählen beispielsweise die Einführung von Änderungen bei den Anlagevorgaben am Kapitalmarkt und Pensionskassen mehr Flexibilität zu ermöglichen. Zudem sollen die Rahmenbedingungen für Börsengänge verbessert werden. In Frankreich hat eine ähnliche Initiative bereits sechs Milliarden Euro in einer Finanzierungsrunde eingebracht.

Erste rechtliche Anpassungen könnten bereits im Laufe des Jahres umgesetzt werden.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Über die Autorin

Corinna Flemming
Corinna Flemming Expertin für: Internationales

Nach verschiedenen Stationen im Redaktionsumfeld wurde schließlich das Thema E-Commerce im Mai 2017 zum Job von Corinna. Seit sie Mitglied bei den OnlinehändlerNews ist, kann sie ihre Liebe zur englischen Sprache jeden Tag in ihre Arbeit einbringen und hat sich dementsprechend auf den Bereich Internationales spezialisiert.

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Kommentare  

#1 Frank Müller 2024-06-04 11:27
Sorry Leute, wenn wir nicht selber genug andere Probleme wie Fachkräftemange l in Pflege und Krankenhäuser, etc. Rentner die zur Tafel müssen oder ihre Mieten nicht mehr bezahlen können oder Familien die kaum wissen wie sie über die Runde kommen, Marode Krankenhäuser und Schulen, etc. würde ich diese Maßnahme sogar begrüßen, aber in den beschriebenen Fällen finde ich es einfach nur Skandalös.
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