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Delivery Hero: Millionen-Regen für Lieferdienst-Plattform

Veröffentlicht: 08.06.2015 | Geschrieben von: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 08.06.2015

Das Geschäft mit digitalen Essensbestellungen könnte anscheinend kaum besser laufen. Das Lieferdienst-Portal Delivery Hero darf sich schon wieder über einen Geldregen in Millionen-Höhe freuen. Das neue Kapital erhöht nicht nur den Wert des Unternehmens, sondern soll dem ihm zudem mehr Freiheiten erlauben.

Smartphone, Tablet und Pizza

(Bildquelle Tablet, Smartphone und Pizza: Skumer via Shutterstock)

Essensbestellungen übers Internet gehören für viele User zu einem täglichen oder zumindest wöchentlichen Ritual. Ob Sushi, Salat, Pizza oder Pasta – Delivery Hero macht es den Nutzern extrem einfach, das Lieblingsessen online zu bestellen. Denn das Portal vereint die Vielzahl der Anbieter auf dem Markt und bringt eine Übersichtlichkeit in den Anbieter-Dschungel.

Lieferdienst-Portal: Delivery Hero ist nun über 3 Milliarden Dollar wert

Dass dieses Konzept anscheinend viel Potenzial in sich trägt, zeigen mehrere Millionen-Investitionen aus den vergangenen Monaten und Jahren. Allein im Februar 2015 pumpte die StartUp-Schmiede Rocket Internet knapp 290 Millionen Euro in Delivery Hero. Und der Andrang der Investoren geht weiter: Wie Gründerszene berichtet, darf sich das Lieferdienst-Portal nun über frische 110 Millionen US-Dollar freuen, die aus den Reihen zweier US-Investmentfonds stammen. Weitere Einzelheiten liegen jedoch nicht vor.

Die Höhe der Gesamtfinanzierung knackt mit dem neuen Geldregen die Eine-Milliarde-Dollar-Marke. Zudem wächst die Bewertung des Jungunternehmens auf 3,1 Milliarden Dollar. An das neue Kapital ist weiterhin kein bestimmter Zweck gebunden. Heißt: Das Geld soll Delivery Hero mehr Handlungsfreiheit geben und vielleicht sogar eine neue Übernahme im Lieferdienst-Segment ermöglichen.

Der Börsengang von Delivery Hero wird nicht vorgezogen

Delivery Hero freue sich über die neue Investition, wolle jedoch trotz der Finanzspritze mit dem Lieferdienst-Portal nicht eher als geplant an die Börse: „Unserer Ansicht nach werden wir Ende dieses Jahres so weit sein, aber wir werden warten, bis wir einen klaren Nutzen durch einen IPO sehen“, kommentiert CEO Östberg laut Gründerszene. „Im Moment profitieren wir davon, nicht an der Börse gelistet zu sein. Wir haben die gleiche Finanzstärke wie unsere börsennotierten Konkurrenten, während wir sehr langfristig agieren können. Das macht uns zum schlimmstmöglichen Wettbewerber, den man sich vorstellen kann. Deshalb: keine IPO-Pläne für 2015.“

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