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Klicken, testen, abonnieren: Smartphone-Apps nach dem Baukastensystem

Veröffentlicht: 08.02.2012 | Autor: Daniel Platz | Letzte Aktualisierung: 08.02.2012

Einfach die Inhalte einer App zusammenklicken und dann sofort auf dem Smartphone oder Tablet testen - das versprechen Baukastensysteme wie totallyAPP oder das jüngste Projekt dieser Art - AppYourself. Alle Angebote bieten die grundlegenden Elemente in einer mobilen Anwendung in Form von Modulen - wie etwa Allgemeine Informationen, Kontaktformulare, interaktive Anfahrtskarten, Bildergalerien und die Einbindung von sozialen Netzwerken. Dazu kommen je nach Anbieter verschiedene weitergehende Funktionen, darunter z. B. das Ausgeben von Coupons und Gutscheinen oder gar ein Onlineshop direkt in der App (AppConfector).

Das Ende 2011 gegründete Projekt AppYourself sticht dadurch hervor, dass der Kunde die Wahl hat: Sollen die verschiedenen Funktionselemente in eine mobile Webseite – eine sogenannte Webapp - gepackt werden, oder soll eine gerätespezifische, sogenannte native Anwendung erzeugt werden, welche dann in den App-Marktplätzen von Android, Apple und Co. eingestellt werden kann? So kann dank Suchfunktion im Marketplace oder App Store ein weiterer Kanal zu Kunden geschaffen werden, die das Unternehmen hinter der App noch nicht kennen. Zudem funktionieren die Apps dann grundsätzlich auch ohne Internetverbindung.

Die erste App steht nach wenigen Minuten – inklusive Live-Vorschau

Alle drei Anbieter bieten das sofortige Erstellen einer App direkt auf der Webseite, wobei totallyApp den wichtigen Sofort-Aha-Effekt mit einer vorgeschalteten Zwangsregistrierung ausbremst. Die Konkurrenten machen es besser und erlauben das sofortige Zusammenklicken einer simplen Unternehmenspräsenz. AppYourself sticht dabei durch die modernste und eingängigste Umsetzung hervor, welche eine direkte Vorschau der erzeugten App im Browser bietet und – per QR-Code oder E-Mail – auch den Sofort-Test als Web-App auf dem eigenen Smartphone ermöglicht. AppConfector will mit einem Assistenten punkten, der aufgrund einiger Angaben zur Branche und zur gewünschten Ausstattung der App eine Arbeitsvorlage erstellt.

Beim Preissystem geht jeder Anbieter seinen eigenen Weg

Bei aller Einfachheit zählt bei App-Baukästen aber vor allem eines: der Preis. Auch hier hebt sich AppYourself von den Paketpreisen der Konkurrenz ab, und setzt auf ein monatliches Abo-Modell. Support und nötige Aktualisierungen sind in allen Preisstufen inbegriffen, die teureren Varianten umfassen mehr Geräteklassen. Ein Tarif mit speziell für Tablets angepassten Apps ist bereits angekündigt. AppYourself und AppConfector bieten auch Freemium-Nutzungsmodelle, in denen Apps mit einfachem Funktionsumfang kostenlos genutzt werden können – das ist perfekt zum Testen. Für eine professionelle und überzeugende Unternehmens-App wird auf Dauer aber kein Weg an den Premium-Tarifen vorbeiführen.

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