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IT-Riesen fördern Startups – IBM SmartCamp kommt nach Berlin

Veröffentlicht: 02.03.2012 | Autor: Judith Burger | Letzte Aktualisierung: 02.03.2012

So pumpte der Chiphersteller Intel bisher knapp 10 Milliarden Dollar in ca. 1100 Firmen. Microsoft und IBM setzen dagegen auf eine andere Strategie: Statt der monetären Unterstützung den Vorzug zu geben, gründete IBM die „Global Entrepreneur Initiative“ und versorgt auf diesem Weg ausgewählte Startups mit nützlichen Kontakten, Know-how, Software und einer Cloud-basierten Infrastruktur. Ein spezielles IBM Startup-Programm heißt „SmartCamp“. Dazu kann sich jedes Startup bewerben, das nicht älter als drei Jahre ist und entsprechende Software (kompatibel zur IBM Smarter Plant Initiative) entwickelt. Bei einem internationalen Wettbewerb wird außerdem der „Entrepreneur des Jahres“ gekürt. In diesem Jahr (voraussichtlich Herbst) plant IBM ein „SmartCamp“ in Berlin. Eine entsprechende Initiative soll noch während der CeBiT gestartet werden.

Das individuell auf Startups zugeschnittene Förderprogramm von Microsoft nennt sich „BizSpark-Programm“. Ebenfalls sitzt hier der Fokus auf der Know-How-Vermittlung statt auf Direktinvestition. Nur im Networking macht Microsoft Unterschiede: Wo IBM mit Wettbewerben das Interesse von Investoren auf Startups und auf die eigene Software-Abteilung lenkt, verbindet Microsoft über 2000 Partner, die sich extra für eine Unterstützung der jungen Unternehmer registriert haben.

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