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Blumen und Sport erweisen sich als begehrte StartUp-Ideen

Veröffentlicht: 14.06.2012 | Autor: Daniel Platz | Letzte Aktualisierung: 14.06.2012

Blumen online kaufen, das geht schon lange. Aber dass Schnittblumen automatisch ins Haus oder Büro kommen, das ist dann doch neu. Das Startup Bloomy Days setzt damit auf das derzeit boomende Abo-Commerce-Modell und ist somit nach eigener Aussage einzigartig in Deutschland. Das Prinzip ist simpel: Im Kundenportal für das Abo anmelden, Lieferturnus auswählen (wöchentlich, 14-tägig oder monatlich), liefern lassen, fertig. Aussuchen muss der Kunde nichts, das ist Aufgabe und Teil des Geschäftskonzepts des Portals. Das Bloomy-Days-Team legt den Strauß der Woche fest und will über das Jahr hinweg für Vielfalt sorgen.

Eine lange Vertragslaufzeit geht der Kunde nicht ein und kann sein Abo jederzeit pausieren (etwa im Urlaub). „Volle Flexibilität“ heißt das Motto. Neben Blumenfreunden im Privatkundensegment will das StartUp auch Unternehmen ansprechen, die mit dem Blumen-Abo eine Sorge weniger für die Gestaltung der Firmenräume haben – etwa im Kundenbereich von Läden oder im Besprechungsraum des Bürotrakts. Für die Qualität gibt das StartUp das Versprechen, dass alle Blumen-Arrengements handgebunden und –verpackt werden. Für die Haltbarkeit von rund einer Woche gibt es Pflegetipps auf der Webseite.

Adé Papierkrieg und Rundmails: Sportverwaltung via Maus und Webbrowser

Dem Teamgeist hat sich das neue Angebot von Sports for Friends verschrieben. Das Startup will den Rundumservice für das Verwalten aller Angelegenheiten einer Sportmannschaft liefern. Das fängt bei der Verwaltung der Teammitglieder und der Termine an, geht über Leistungskritiken und die Dokumentation der Pulsmessungen im Training bis hin zur Verwaltung der Mannschaftskasse und der Organisation von Verpflegung und Wäsche der Sportkleidung. Auch wenn die Selbstdarstellung auf der Homepage vom Startup Sports for Friends noch sehr auf die wahrscheinliche Hauptzielgruppe Fußballspieler fixiert ist, sollen sich die Anhänger vieler verschiedene Sportarten im Portal heimisch fühlen – Hauptsache, es wird im Team geschwitzt. Die Nutzung ist dabei kostenfrei, die Refinanzierung wird möglicherweise über Werbung erfolgen. Noch ist davon nichts zu sehen, deutlich sichtbar ist aber, dass die Idee von Sports for Friends nur von einer regen Teilnahme ganzer Sportfan-Gruppen leben kann. Für den Austausch haben sie die klassischen Funktionen eines sozialen Netzwerks zur Verfügung (Pinnwand, Nachrichten), müssen darüber hinaus aber mit den erwähnten Spezial-Funktionen für Sportler bei der Stange gehalten werden.

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