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Entscheidung im Bestellkrieg: Verfahren gegen Lieferheld eingestellt

Veröffentlicht: 30.07.2012 | Autor: Ariane Nölte | Letzte Aktualisierung: 30.07.2012 | Gelesen: 2591 mal

Namensfindung, Zahlungsverfahren und Serverprobleme sind nur drei von vielen Gründen, aus denen sich die verschiedenen Anbieter für Online-Essenbestellung immer wieder vor Gericht treffen. In den letzten Monaten sorgte ein Streit zwischen Lieferheld (www.lieferheld.de) und Lieferando (www.lieferando.de) für Schlagzeilen.

Lieferando warf dem Konkurrenten vor in der Hauptgeschäftszeit, an einem Abend im Dezember, Server durch Hackerangriffe lahmgelegt und somit den stundenlangen Totalausfall der Seite verursacht zu haben.

Der Spiegel berichtete am 23.04.2012 von dem Streitfall zwischen Lieferheld und Lieferando. Noch am selben Tag äußerte sich angeklagte CEO Fabian Siegel in einer Pressmitteilung zu den Vorwürfen: „Lieferheld hat keine ‘Hackerangriffe’ auf Lieferando oder andere Websites durchgeführt. Lieferheld setzt einen sogenannten ‘Webcrawler’ ein, um Werbeaussagen von Lieferando zur Anzahl der Partner zu überprüfen.“

Die Argumentation konnte bei der Staatsanwaltschaft offenbar bestehen, denn Lieferheld hatte in diesem Fall die Nase vorn. Das Verfahren wegen der vermeintlichen Hackerangriffe gegen den Konkurrenten wurde von der Staatsanwaltschaft Berlin eingestellt.

Auch wenn eine Schlacht zwischen Lieferheld und Lieferando entschieden ist, werden die verschiedenen Wettbewerber in dieser hart umkämpften Branche mit Sicherheit erneut zu den Waffen greifen.

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