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Berliner StartUp macht Google und Apple mit neuer App-Suchmaschine Konkurrenz

Veröffentlicht: 08.08.2012 | Autor: Franziska Henkel | Letzte Aktualisierung: 08.08.2012

Doch was ist das Besondere an dem, im Oktober 2010 gegründeten, Berliner StartUp? Laut eigenen Angaben hat das Jungunternehmen bislang Daten zu App-Downloads gesammelt und diese analysiert, um eine App-Suchmaschine zu entwickeln, deren Suchergebnisse wesentlich nutzerfreundlicher sind, als von bereits bekannten Angeboten. Die Xyologic-Suchmaschine soll mit über 700 Genres und 100 Game-Genres die potenziellen Nutzer von sich überzeugen.

Laut Matthäus Kryzkowski, Mitgründer des Berliner StartUp Xyologic würden viele Smartphone-Besitzer die Möglichkeiten ihres mobilen Gerätes sowie die unglaubliche Vielfalt an Applikationen gar nicht kennen. “Weniger als fünf Prozent der mobilen App-Suchen beinhalten Anwender- beziehungsweise Markennamen. Über 80 Prozent aller Nutzer recherchieren stattdessen auf Basis von Genres wie ‚Musik‘ oder ‚Puzzle‘“, so Kryzkowski.

Mit ihrer neuen Suche sollen die Anwendungen in spezifische Genres unterteilt werden, damit auch vage spezifizierte Sucheingaben ein konkretes Ergebnis liefern. Außerdem soll ein eigener Algorithmus helfen, ein Ranking der Applikationen zu erstellen, bei dem auch unbekannte, aber für den Nutzer nützliche Anwendungen aufgelistet werden. Dabei will das Berliner StartUp den Nutzern nicht nur eine spezifische Auswahl an Applikationen liefern, sondern dazu auch eine Qualität der Anwendungen darstellen. Um dies zu realisieren, bietet der Suchservice die Option, Kommentare zu der App zu hinterlassen oder Punkte zu vergeben, die zu einem Score zusammengefasst und dargestellt werden.

Offenbar kommt die Idee des Berliner StartUp bei den Spielemachern gut an. Denn in einer Finanzierungsrunde entschieden sich die Spieleschmieden Playdom und GameForge sowie der SoundCloud-Gründer Eric Wahlforss in das Jungunternehmen zu investieren. Bleibt abzuwarten ob sich das Berliner StartUp gegen die neuen Alternativen des App-Stores, Appfire und Appolicious durchsetzen können. Interessierte, die die Beta-Version testen wollen, können sich direkt bei dem Berliner StartUp eine Einladung zur Suchmaschine holen.

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