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Samwer Brüder starten neuen Bezahldienst Paymill

Veröffentlicht: 16.08.2012 | Autor: Franziska Henkel | Letzte Aktualisierung: 16.08.2012

Laut Mark Henkel, Gründer und Geschäftsführer der Paymill GmbH soll das Bezahlsystem schnell eingebunden, einfach zu bedienen sein und durch transparente Kosten überzeugen. Paymill wirbt neben der individuellen Integration in den Check-out-Prozess auch mit einem einfachen Anmeldeverfahren sowie einer 48 Stunden-Live-Schaltung. Wie das amerikanische Vorbild Stripe kann auch Paymill mit einem Codeschnipsel aus nur wenigen Zeilen in den Online-Shop eingebunden werden. Auch bei der Preiskalkulation haben sich die Samwer Brüder am Ideengeber aus den USA orientiert. Das StartUp behält 2,95 Prozent des Transaktionsbetrages sowie 28 Cent je Geschäftsabschluss als Honorar. Fehlgeschlagene Buchungen sind kostenlos, Rückforderungen kosten hingegen 18,75 Euro. Anmeldegebühren sowie andere versteckte Kosten würden laut dem Samwer Jungunternehmen nicht anfallen.

Aktuell ist der Payment-Dienst nur in Deutschland mit der Bezahlmethode Kreditkarte verfügbar. Zu den ersten Kunden gehören neben dem Online Shop DieJeans.de auch Flakegolf.de und Mywineportal.com. Die neue Lösung ergänzt die Plattform Payleven, die ebenfalls aus dem Hause Samwer stammt und Smartphone-Nutzern das offline Mobile Payment ermöglicht. Bleibt abzuwarten, ob es den Samwer Brüdern, nach Zalando, Glossybox und Co, auch dieses Mal gelingt, die Klon-Idee am Markt zu etablieren. Fest steht jedoch, dass der Payment-Markt in Europa sehr komplex und umkämpft ist.

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