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StartUp Projekt will mit dem „Wolken-Smartphone“ alte Handys aufmotzen

Veröffentlicht: 27.08.2012 | Autor: Franziska Henkel | Letzte Aktualisierung: 27.08.2012
StartUp Projekt will mit dem „Wolken-Smartphone“ alte Handys aufmotzen

Angeblich zielt das Jungunternehmen aus Australien auf die Entwicklungsländer ab, in denen viele Personen aktive Java-Handys verwenden, da moderne Smartphones zu teuer sind. Idee und Umsetzung von dem StartUp Projekt sind clever, denn die vermeintliche App läuft in den leistungsfähigen Rechenzentren der „Wolken-Betreiber“ und nur die Ergebnisse werden auf den Thin Client – den virtuellen Smartphones übertragen. Über einen lokalen Java-Client können die Nutzer des mobilen Handys auf Facebook, Twitter, die Google-Suche und zahlreiche andere Applikationen zugreifen. Durch das biNu Protokoll soll das Websurfen sogar zehn Mal schneller laufen, als mit einem herkömmlichen Browser der Featurephones.

Durch die Idee, dass die Apps in der „Wolke“ liegen, lässt sich jedes Java-fähige Handy, das einen Browser besitzt in ein angesagtes Smartphone umwandeln. So können auch Besitzer eines älteren bzw. einfacheren Mobiltelefons die Vorteile des mobilen Internetzugriffes nutzen. Videodienste sowie die meisten Spielanwendungen übersteigen jedoch die Kapazität von biNu, dem StartUp Projekt aus Australien.

Nach eigenen Angaben hat das StartUp Projekt, seit der Einführung vor 18 Monaten, bereits über 4,2 Millionen Nutzer. Die meisten User seien aus den Ländern Afrika, Malaysia dem Iran und sogar aus den USA sollen Menschen das Angebot des australischen Jungunternehmens nutzen. Die App kostet nichts, der Nutzer zahlt nur für die übertragenen Daten. Aktuell ist die Anwendung von dem StartUp Projekt eine schnelle und kostengünstige Alternative zum Wechsel auf ein Smartphone. Ob sich die Idee des „Wolken-Smartphones“ auch in Zukunft am Markt etablieren kann, bleibt jedoch ungewiss.

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