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Auch ein StartUp sollte an ein funktionierendes Prozessmanagement denken

Veröffentlicht: 31.08.2012 | Autor: Franziska Henkel | Letzte Aktualisierung: 31.08.2012
Auch ein StartUp sollte an ein funktionierendes Prozessmanagement denken

Doch wie sieht eine Prozessoptimierung überhaupt aus? Zunächst ist es wichtig, dass sich das StartUp bewusst macht bzw. notiert, welche regelmäßigen Abläufe es hat und wie diese organisiert sind. Um ein StartUp zum Erfolg zu führen, müssen diese Vorgänge ideal strukturiert und optimiert sein.

Die Prozessdokumentation ist wie die Prozessoptimierung und das Prozesscontrolling ein Element des Prozessmanagements. Durch die Überprüfung können Abläufe entweder automatisiert oder in einen sinnvollen Workflow eingebunden und dadurch wichtige Zeit gewonnen werden.

Dabei werden die Vorgänge unterteilt in Kern-, Führungs- und Serviceprozesse. Die Ersten, sind diejenigen Abläufe, die in einem StartUp Wertschöpfung erzeugen. Darunter fallen die Transaktionsvorgänge in einem Online-Shop, ebenso wie der Hergang einer Produktionsstraße, also alle Verläufe mit denen Geld verdient wird. Anders als die Kernprozesse stellen die Serviceprozesse keine Einnahmequelle für das Unternehmen dar. Zu ihnen zählen die Einarbeitung neuer Mitarbeiter, die Bereitstellung der IT-Infrastruktur oder auch regelmäßige kaufmännische Prozesse, wie die Finanzverwaltung. Die Führungsprozesse sind hingegen eine Ansammlung der Management-Aufgaben einer Firma, wie das Qualitätsmanagement oder die langfristige Personalentwicklung.

Es fällt auf, dass die meisten Prozesse nicht nur in einem Konzern, sondern bereits in einem Ein-Mann-Geschäft auftreten. Denn auch das StartUp erbringt seine Leistung in einer strukturierten Form und muss monatliche Buchhaltungs-Abläufe erledigen. Die wichtigsten Bereiche in einer Prozessanpassung sind deswegen die Dienstleistungs- / Herstellungsprozesse sowie die buchhalterischen Aufgaben, wie Rechnungslauf.

Die Prozessoptimierung ist jedoch nicht automatisch mit dem Kauf von teuren Software-Tools verbunden. Oftmals reichen Zettel und Stift bzw. Excel und Co um sich als StartUp über die eigenen Vorgänge bewusst zu werden. Auf diese Finanzabläufe und Checklisten kann im Zuge des Prozessmanagements immer wieder zugriffen werden. Eine detaillierte Prozessdokumentation kann darüber hinaus vielen Jungunternehmen helfen, potenzielle Investoren von sich zu überzeugen, in dem Kompetenz ausgestrahlt und das eigene Produkt greifbar gemacht wird.

Fakt ist: Wer sich als StartUp jetzt für seine Prozessoptimierung Zeit nimmt, wird in der Zukunft Zeit und im Idealfall auch Geld gewinnen. Deswegen sollten mit Beginn der Gründung die Grundgedanken der Prozessoptimierung verinnerlicht und im Unternehmen verankert sein.

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