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Gesundes out of the box

Veröffentlicht: 09.10.2012 | Autor: Stefan Bechstein | Letzte Aktualisierung: 09.10.2012
Gesundes out of the box

Mit Ihrer Idee von gesunder Ernährung haben Sie bestimmt offene Türen eingerannt. Wie kommen die Snacks an und wie lautet das Feedback der Abonnenten?

Die Idee ist tatsächlich sehr gut angenommen worden, da es auf dem Markt bisher sehr wenige gute Alternativen gibt, sich bewusster am Arbeitsplatz zu ernähren. Vor allem in Verbindung mit der regelmäßigen Lieferung und der Individualisierung ist das Modell einzigartig in Deutschland. Durch die Möglichkeit, jeden Snack nach seinen Vorlieben zu bewerten, ist jede Bitebox ein Unikat, das kommt super an.

Was sind die drei meistgefragten Mixe?

Drei der beliebtesten Mixe sind derzeitMari Enzensberger von Bitebox Bollywood mit Curry-Cashewkernen, Johannes B. Körner mit gerösteten Sonnenblumenkernen und Big Apple, Apfelringe mit Cranberrys. Aber das ändert sich immer wieder, da wir stetig neue Mixe einführen. Teil unseres Modells ist die Vielfalt der Produkte.

Nach dem ersten Jahr - was würden Sie als StartUp wieder so machen und was anders?

Das ist keine leichte Frage. Bei uns im Büro hängt ein Spruch an der Wand: "Hätte hätte Fahrradkette". Als StartUp macht man ständig Fehler. Im Nachhinein kann man selten sagen, "hätten wir das gemacht, wäre es anders gelaufen", weil wir es einfach nicht wissen. Wir sind seit Februar online, sehr motiviert und glauben, dass die Bitebox in Zukunft noch sehr viel bewegen kann. Was sicher sehr gut war: Wir haben die Bitebox im ersten Jahr ohne Investoren gegründet, das hat uns geerdet und uns als Gründerteam zusammengeschweißt.

Können Sie uns einen Knabber-Atlas zeichnen? Was wird wo am liebsten geknabbert?

Das ist eine sehr gute Idee einmal eine solchen Atlas zu machen. Haben wir aber derzeit nicht parat.

Knabbern ist das Eine, können Sie sich auch vorstellen, ein warmes, gesundes Mittagsangebot anzubieten? Ich hätte da schon einen Abnehmer...

Derzeit konzentrieren wir uns auf das Snacksegment und ein Liefermodell, welches über die Post funktioniert. Warme gesunde Mittagessen wäre ein neues Segment, welches ganz andere logistische Herausforderungen mit sich bringt. Deshalb konzentrieren wir uns zunächst darauf, unsere aktuellen Angebote bekannt zu machen und weiterzuentwickeln. Genau da befindet sich auch die Marktlücke, die wir schließen.

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