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StartUp Newsflash

Veröffentlicht: 16.11.2012 | Autor: Stefan Bechstein | Letzte Aktualisierung: 16.11.2012
StartUp Newsflash

Klamotten shoppen war gestern, heute landen Männer in der Einkaufstüte. Zumindest, wenn es um BetterDate geht. BetterDate ging 2011 an den Start und sollte ein reiner Dating-Ableger von eDarling sein. Doch mit dem neuen Konzept sorgt das StartUp für mächtig Aufmerksamkeit. Männer können sich als Produkt anbieten und Frauen können diese Männer shoppen. Daher heißt BetterDate nun auch nicht länger BetterDate, sondern Shop a Man.

Mit fünf Millionen Euro im Rücken lässt sich so mancher Schritt als StartUp leichter machen. Das sieht man bei Tape.tv, dem Musikvideodienst aus Berlin. Nachdem im Mai dieses Jahres Marc Schmidheiny, VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin, Atlantic Capital Partners, Christoph Daniel, Dario Suter und Christoph Maire zusammengelegt hatten, um Tape.tv zu unterstützen, wurde nun bekannt dass der Dienst im kommenden Jahr ein Bezahlmodell einführt. Grundsätzlich lassen sich Inhalte auch weiterhin kostenfrei ansehen, wenn man die Werbeeinblendungen akzeptiert. Zusätzlich kann man sich aber gegen eine Gebühr Videos auch in HD anschauen.

Spotify muss 75 Prozent seiner Umsätze abtreten

Mit einem ähnlichen Angebot, aber in einer ganz anderen finanziellen Liga spielt dagegen Spotify. Für den Musik-Streamingdienst gab es in einer Finanzierungsrunde 100 Millionen US-Dollar. Im Hintergrund dürften dabei auch die Sektkorken bei den Musik-Labels geknallt haben. Denn wenn es mit Spotify bergauf geht, kassieren die Labels kräftig mit. 75 Prozent seiner Umsätze muss Spotify an sie abtreten. Doch Spotify ist auch zum Wachstum verdammt, denn mit Microsoft, Google und Apple sitzen gleich drei Schwergewichte im Nacken. Da ist es beruhigend, bereits auf eine Reichweite von 15 Millionen Nutzern in 15 Ländern zurückgreifen zu können. Zudem hat man mit der Deutschen Telekom in Deutschland einen sehr reichweitenstarken Partner.

Wem 100 Million Dollar noch zu wenig sind, der kann sich an dem Investment von Kinnevik (Schweden) ergötzen. 287 Millionen Euro ließ der in Amazon fließen. Doch für den Online-Versender kommt es noch besser: Die Schweden pumpten nun weitere 40 Millionen US-Dollar in Lazada, den asiatischen Amazon-Ableger. Der Grund liegt auf der Hand. 600 Millionen Menschen gehören zum Einzugsgebiet von Lazada und mit dem frischen Kapital lässt sich eine starke Marktposition aufbauen.

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