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StartUps für Food-Service bieten Rundumpakete – nur gekocht werden muss selbst

Veröffentlicht: 09.04.2013 | Autor: Katja Naumann | Letzte Aktualisierung: 09.04.2013
StartUps für Food-Service bieten Rundumpakete – nur gekocht werden muss selbst

Von der Essensplanung über die Zutatenauswahl und Zusammenstellung bis hin zur Lieferung direkt nach Hause bietet ein Food-Service den Kunden einen Rundumservice, nur gekocht werden muss noch selber. Die Konzepte der StartUps sind dabei sehr ähnlich. Unterschiede gibt es vor allem in den Preisen, Bezahlmöglichkeiten, Mengen, Lieferzeiten und besonders in den Liefergebieten. Während einige nur in Großstädten oder begrenzten Regionen liefern, bieten manche ihren Service bundesweit.

Das Konzept beruht darauf, dass die Kunden ein Abo für ein vorher gewähltes Paket abschließen und dann wöchentlich ein Paket mit Rezepten und den benötigten frischen Lebensmitteln nach Hause geschickt bekommen. Bei jedem Food-Service muss der Kunde vorher entscheiden, wie viele Mahlzeiten für wie viele Personen er geliefert haben möchte. Einmal pro Woche kommt dann die Lebensmittelbox, wobei der Lieferzeitraum ziemlich genau vorgegeben ist, um sicherzustellen, dass die Lieferung entgegengenommen werden kann.

Ähnliche Standards bei den Anbietern

Der erste deutsche Food-Service KommtEssen hat inzwischen Konkurrenz bekommen. Neben kleinen und lokalen Anbietern versuchen StartUps wie Kochzauber, HelloFresh, Schlemmertüte, Kochhaus, TastyBox oder KochAbo Kunden vom Konzept Lebensmittel und Rezeptabo zu überzeugen.

Nahezu jeder Food-Service achtet darauf, dass die Lebensmittel einem hohen Qualitätsstandard entsprechen, möglichst Bioqualität haben oder idealerweise aus der Region kommen, die Lieferzeiten kundenfreundlich sind und die Rezepte einfach und schnell umgesetzt werden können.

Alleinstellungsmerkmale gibt es wenige, aber manche Unternehmen versuchen dennoch sich mit ihrem Angebot von der Konkurrenz abzuheben, indem sie zum Beispiel versuchen den Inhalt der Lebensmittelboxen individuell anzupassen und auf spezielle Kundengruppen wie zum Beispiel Vegetarier zuzuschneiden.

Kochhaus bietet im Unterschied zur Konkurrenz Filialen, in denen sich die Kunden das Konzept vor Ort anschauen können, und versteht sich als begehbares Kochbuch.

Der Food-Service kam erst später hinzu und bietet vor allem Rezepte und Zutaten aus aller Welt für Gourmet-Küche. Der Food-Service KochAbo hat eine Marktlücke entdeckt und bietet Lebensmittelboxen an, die speziell auf Singles zugeschnitten sind. Während die anderen Anbieter bisher nur Mengen für mindestens zwei Personen im Angebot haben reagiert das StartUp damit auf die steigende Zahl von Single-Haushalten, in denen oft wenig Anreiz besteht selbst zu kochen und dafür auch noch einkaufen zu gehen, zumal die Verpackungsgrößen im Supermarkt für eine einzelne Person häufig zu groß sind. Neben Rezepten und Lebensmitteln für drei Mahlzeiten packt der Food-Service in das Singlepaket auch Obst und Zutaten fürs Frühstück.

Fazit

Ein Food-Service ist eine gute Alternative um sich auch im Alltag gesund und abwechslungsreich zu ernähren. Die Konzepte der verschiedenen StartUps unterscheiden sich kaum. Durch begrenzte Liefergebiete kann die Auswahl jedoch begrenzt sein, auch die Liefermenge schränkt die Anbieter ein. Vor allem Einpersonenhaushalte sind in der Wahl für einen Food-Service eingeschränkt, oder müssen Reste in Kauf nehmen, da die meisten Angebote auf mindestens zwei Personen ausgelegt sind.

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