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Neues Geldtransfer-StartUp Azimo kommt nach Deutschland

Veröffentlicht: 30.09.2013 | Geschrieben von: Giuseppe Paletta | Letzte Aktualisierung: 30.09.2013
Neues Geldtransfer-StartUp Azimo kommt nach Deutschland

Auch oder gerade in Zeiten des Internets lässt sich mit Geldtransfer Geld verdienen. Zumindest scheint dies für das britische StartUp Azimo zu gelten, welches die klassischen Geldtransferangebote mit Social-Media-Diensten verbindet. Erst vor einem Jahr in London gegründet, bietet das StartUp den Transfer von Geld in 125 Ländern weltweit an. In Deutschland hat das Unternehmen noch eine geringe Bekanntheit, hat aber angekündigt, in Bälde seine Dienste auch hierzulande anzubieten. Dafür solle die aktuell erworbene Neufinanzierung in Höhe von einer Million Dollar verwendet werden.

Große Geldgeber stehen hinter dem StartUp

Deutschland steht für Azimo ganz oben auf der Expansionsliste. Dann sollen Irland, Frankreich, Spanien und die Niederlande die Reise des StartUps vervollständigen. Das Kapital von einer Million Dollar kommt vom Frühphaseninvestor eVenture Capital Partners und von Matt Cooper, dem Gründer des milliardenschweren Finanzdienstleisters CapitalOne mit Sitz in den Vereinigten Staaten. Sie vertrauen darauf, dass Azimo mit seinem Angebot auch in Deutschland Fuß fassen wird – trotz großer Konkurrenten wie Western Union, Moneygram oder auch Paypal.

Preisgünstiger als die großen Anbieter

Azimo ermöglicht seinen rund 30.000 Nutzern den Geldtransfer über das Internet. Sei es über Facebook oder über mobile Apps, der Empfänger kann gesendetes Geld entweder direkt vom Bankkonto abheben oder es auf dem mobilen Endgerät als digitales Guthaben verwenden. Azimo befindet sich allerdings noch ganz am Anfang seiner Unternehmensgeschichte. Trotzdem: Es möchte seine Position gegenüber den großen der Branche behaupten. Wie es scheint, hauptsächlich mit dem Preis: Azimo verlangt eine Gebühr für jede Geldtransaktion zwischen ein und zwei Prozent und liegt damit unter den Preisen der großen Konkurrenten.

Britische Regierung freut sich über Finanzspritzen

Joanna Shields hat sich über die Investoren aus den USA gefreut. Sie arbeitet für Tech City, eine Regierungsorganisation, die den StartUp-Boom in London befeuern soll: „Ich hoffe, dass der Erfolg von Azimo und seine beispielhafte Unterstützung auch andere Investoren motivieren wird, in die neue StartUp-Welle in London zu investieren.“

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