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Luicella’s Eismix bei DHDL: „Wir hatten vorab noch keine Pitch-Erfahrung.“

Veröffentlicht: 04.09.2017 | Autor: Julia Ptock | Letzte Aktualisierung: 04.09.2017

Eis zuhause machen? Und das ohne Eismaschine? Der Eismix von Luicella’s soll es möglich machen. Wir haben mit den Gründern über ihren Pitch bei „Die Höhle der Löwen“ gesprochen.

Luicella's Eismix

© MG RTL D / Frank Hempel

OnlinehändlerNews: Würden Sie sich als absolute Eis-Liebhaber bezeichnen?

Luicella’s Eismix: Ja, wir haben eine große Schwäche für Eis und sind auch nicht müde, unser eigens produziertes Eis immer wieder zu verköstigen. Und auf der Suche nach der perfekten natürlichen Rezeptur sind das mitunter einige Eis am Tag. Und wir genießen das auch noch immer.

Frau Mentele, Sie haben Ihren Abschluss an der Gelato-University gemacht. Viele wissen wahrscheinlich nicht einmal, dass das geht und dass es eine spezielle Ausbildung gibt. Was lernt man an der Gelato-University?

Die Gelato University ist eine der besten Akademien, um die Kunst des Eismachens zu erlernen. Das italienische Eis hat eine ganz besondere Tradition, die man dort mit viel Herz und Leidenschaft vermittelt bekommt. Es gibt verschiedene Kurse, in denen man das „Bilanzieren“ von Eis erlernt, also wie Eis überhaupt zu Eis werden kann, was eine cremige Konsistenz ausmacht, aber auch wie Eismaschinen und Pasteurisierer funktionieren, worauf man bei der Auswahl an Rohstoffen achten sollte.

Wie lang hat es gedauert, den Eismix zu entwickeln?

Wir hatten bereits über drei Jahre Know-how im Eisgeschäft gesammelt und konnten hierfür eine große Menge Erfahrung nutzen. Für den Eis-Mix selbst haben wir ca. ein halbes Jahr bis zur Marktreife gebraucht.

Bisher ist ihr Eismix in zwei Sorten verfügbar. Welche weiteren Eismix-Sorten planen Sie?

Mittlerweile haben wir vier Sorten entwickelt. Zwei Geschmacksrichtungen Vanille Royale und Schoko Deluxe und zwei Basismischungen für Milcheis und Sorbet, sodass jeder Eisliebhaber sich selbst sein Lieblingseis herstellen kann. Für ausgefallene Sorten und kreative Inspirationen haben wir eigens für unsere Eis-Mixe ein Rezeptbuch geschrieben. Das eröffnet unendliche Möglichkeiten.

Warum haben Sie sich für „Die Höhle der Löwen“ beworben?

Das war eine ganz spontane Entscheidung eines Abends auf der Couch. Wir waren auf der Suche nach Unterstützung bei der Weiterentwicklung unserer Vertriebswege, neben unseren zwei Eisdielen in Hamburg.

Welcher „Löwe“ erschien Ihnen im Vorfeld als besonders interessant?

Ralf, Frank und Judith waren uns sehr sympathisch.

Inwiefern unterscheidet sich das Format für Sie von einem gewöhnlichen Pitch?

Wir hatten vorab noch keine Pitch-Erfahrung, somit haben wir keinen Vergleich. Sicherlich ist das Medieninteresse hier besonders hoch und für uns als kleines Unternehmen von Vorteil.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben noch einmal an unserem Produkt für den Pitch gefeilt und uns damit beschäftigt, wie wir einem potenziellen Investor in unserem Unternehmen aufnehmen können und natürlich sichergestellt, dass wir alle anzunehmenden Fragen gut beantworten können.

Wie haben Sie sich und Ihre Website seit der Aufzeichnung der Sendung auf die Ausstrahlung vorbereitet?

Wir haben die Website rundum erneuert. Es wird einen größeren Online-Shop für unsere Produkte rum um das Thema Eis und Eis machen geben. Und da wir auch unser Markendesign rundum erneuert haben, war das eine gute Gelegenheit für einen kompletten Re-Launch unseres Online-Auftritts.

Kommentare  

#1 LouisXV Peter Kemper 2017-09-09 15:01
Also ich sehe die Höhle der Löwen mittlerweile sehr skeptisch. Das ist mehr eine Riesenabsatzmarktmaschine.
Die "Juroren" sind sich mittlerweile sowas von einig und übertrieben begeistert von den Produkten. Wie als Beispiel das Eis. Da machen Generationen von Italienern das Eis durch Gefrieren UND wieder abschaben vom Rand der Maschine cremig und da kommt nun jemand mit dem Know How dieses italienischen Eismachers und lässt ein PULVER mit Milch mischen und pappt dieses ins Tiefkühlfach bei rund 18 Grad und es wird kein Klumpen? Und es ist Salz drinnen (wozu wohl) und es ist ein PULVER, kein Eis aus Sahne und Milch und Früchten usw. Nur alles Pulver.
Dann wird der Zuschauer mit anderen "genialen" Erfindungen bedacht und wartet dann bis zum Schluss auf den Knaller. Eine vollkommen unbedarfte Nichttechnikeri n und "Mutter" lötet anfangs aus einer umfunktionierte n Taschenlampe und später immer Technisierterem /Elektronifizie rterem ein Gerät zusammen, dass Ihre Tochter nach Schlaganfall wieder gehen lassen kann.
Ebenso eine winzige Flasche "Nanu-flüssigke it", die im Nano aus einem Handybildschirm (und ähnlichem) eine hammerharte Panzerglasschei be zaubert. Nur wer wills prüfen, wo ist der Nachweis, warum haben das nciht andere längst gemacht und wie kanns Sein, dass das gerade die beiden Einzelpersonen geschafft haben.

Also für mich siehts mittlerweile eher aus wie eine von den Protagonisten eingerichtete Sendung, die für deren Absatzgeschäft eine Realityshow geschaffen haben. Die saugen dort alles auf, was vermarktbar ist. Was die Schnellschüsse in den Sendungen bzgl. der sog. Finanzierungen angeht, so kann es doch nicht sein, dass die Juroren dort so haufenweise ins Blaue schiessen und dann mit ganzen Zahlen (10%, 15%, 20% ...) um sich werfen und das alles an Gewinn sein soll, was dabei rumkommt. Und das alles direkt in der Sendung und aus der Pistole geschossen????

Und direkt am nächsten Tag nach der Ausstrahlung steht es in den Regalen und in den Onlineschops oder Verkaufssendern im Angebot.

Sehr, sehr lustig. Volksverblödung . Schweineparty, halt Reality-TV jetzt sogar nicht nur zur Unterhaltung, sondern nun sogar zum Abverkauf. Man wie weit sind wir gekommen.
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