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Eve: Matratzen-StartUp kooperiert mit Karstadt & ist erstmals offline präsent

Veröffentlicht: 11.09.2017 | Autor: Christian Laude | Letzte Aktualisierung: 11.09.2017

Ab dem ersten November können Karstadt-Kunden die Matratzen des StartUps Eve direkt vor Ort testen und kaufen. Damit wagt sich Eve sogar erstmals auf die Fläche. Die Matratzen sollen dann aber auch im Online-Shop von Karstadt zu haben sein.

Lady testet Matratze im Laden

© l i g h t p o e t - Shutterstock.com

Karstadt und das Matratzen-StartUp Eve gehen eine Partnerschaft ein. Diese beinhaltet insbesondere eine Präsenz von Eve in sämtlichen 79 Filialen von Karstadt ab dem ersten November 2017. Erstmals ist Eve damit auch im stationären Geschäft vertreten. Zusätzlich haben Kunden dann die Möglichkeit, Eve-Matratzen auch im Online-Shop von Karstadt zu kaufen.

„Die heutige Vereinbarung markiert eine wesentliche Weiterentwicklung in Bezug auf Eve‘s europäische Bekanntheit und unterstreicht das Commitment, unseren Marktanteil in Kernmärkten weiter auszubauen“, meint Eve-Geschäftsführer Jas Bagniewski zur neuen Kooperation. Ihm nach bildet Deutschland den größten Matratzenmarkt in ganz Europa. „Die Größe und deutschlandweite Präsenz von Karstadt wird unsere Präsenz substantiell erhöhen, neue Zielgruppen erschließen und zusätzliche einfache Absatzwege erschließen.“

Börsengang von Eve im Mai 2017

Aber auch Karstadt-Einkaufschef Jörg Peter Schmiddem hat sich im Zuge der Ankündigung zu Wort gemeldet: „Mit Eve Sleep gewinnen wir im Rahmen unserer Marktplatz-Strategie einen fantastischen Partner hinzu, der bisher in Deutschland nur online vertreten ist.“ Kunden sollen dabei vor allem von der Gelegenheit profitieren, die Eve-Matratzen direkt vor Ort ausprobieren und gegebenenfalls auch umtauschen zu können. „Hier kommen alle Stärken des Warenhauses voll zu Geltung.“

Im Mai 2017 hat das Matratzen-StartUp den Gang an die Börse gewagt – und das nur zwei Jahre nach seiner Gründung. Seitdem ist Eve an der Londoner Börse AIM gelistet und hat durch den IPO insgesamt geschätzte 41 Millionen Euro eingenommen. Zum Zeitpunkt des Börsengangs wurde die Bewertung des Unternehmens wiederum bei etwa 165 Millionen Euro angesiedelt.

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