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„Die Höhle der Löwen“: Vermeintliche Wundermittel werben mit Fake-Auftritten

Veröffentlicht: 04.01.2018 | Autor: Christian Laude | Letzte Aktualisierung: 04.01.2018 | Gelesen: 6482 mal

Derzeit kursieren Anzeigen, die vom „größten Deal“ bei der Vox-StartUp-Sendung „Die Höhle der Löwen“ sprechen und Werbung sowohl für ein angebliches Diät-Wundermittel als auch eine Anti-Aging-Creme machen. Die vermeintlichen Macher dahinter waren jedoch niemals in der Sendung zu sehen.

Fake-Buchstaben

© rvdw images - Shutterstock.com

„Diät-Wundermittel Erhält den Größten Deal bei ‚Höhle der Löwen‘“ – mit diesen auf jeglichen Ebenen unkorrekten Worten wirbt derzeit ein vermeintliches Gesundheitselixier, das sich „Revolyn Ultra“ nennt und von Meedia entdeckt wurde. Das Perfide daran: Die angeblichen Macher hinter dem Produkt, die sich Anna und Samantha Kerber nennen, sind niemals bei der Vox-StartUp-Sendung aufgetreten, haben geschweige denn einen Deal dort eingefahren.

Das beworbene Produkt soll den Anwendern insbesondere beim Abnehmen unter die Arme greifen. Wie auch bei Gründerszene zu lesen ist, haben die Schwestern bei DHDL dafür angeblich insgesamt eine Million Euro von den Investoren erhalten, was eben nicht der Wahrheit entspricht. Ähnliches gilt für eine vermeintliche Anti-Aging-Creme, die ebenfalls „den Größten Deal“ erhalten haben soll.

Vox prüft rechtliche Schritte

„Dass Betrüger vom guten Ruf einer Marke profitieren möchten, passiert so leider auch mit ‚Die Höhle der Löwen‘“, meint ein Sprecher von Vox gegenüber Meedia. Aus diesem Grund will der Sender rechtliche Schritte prüfen und gegebenenfalls einleiten. Das Gleiche gilt auch für andere Medien wie dem Bonner General-Anzeiger: Revolyn Ultra soll nach Angaben von Meedia eine URL erstellt haben, die der Tageszeitung ähnelt und das eigene Produkt bewirbt.

Bereits im letzten Jahr soll das angebliche Diätprodukt Daniela Katzenberger für Werbezwecke als Testimonial eingesetzt haben – unter anderem bei Facebook. Katzenberger distanzierte sich jedoch von Revolyn Ultra. Aufgrund von dürftigen Kontaktmöglichkeiten sei es laut Meedia nahezu unmöglich, zu ermitteln, wer hinter den Fake-Anzeigen wirklich steckt.

 

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