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Kisura.de: Mit Videoberatung zu mehr Kundenservice

Veröffentlicht: 30.01.2014 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 30.01.2014

Die persönliche Beratung stößt im Online-Handel an ihre Grenzen. Unternehmen versuchen diese immer wieder durch neue Ideen zu beseitigen. Vor allem in der Modebranche, etwa in den Bereichen Styling und Kosmetik, ist eine Beratung unabkömmlich. Die Styling-Plattform Kisura.de startet nun mit einer Videoberatung.

 Webcam

(Bildquelle Webcam: alterfalter via Shutterstock)

Die jüngste Finanzierung für Kisura.de kam von Brilliant Heights Pte Ltd, einem Investor aus Singapur. Die Investition, die nach Angaben von Kisura im mittleren sechsstelligen Bereich liege, soll dem Ausbau und der Promotion der Styling-Plattform dienen. „Wir werden mit dem neuen Kapital vor allem unsere Marketingaktivitäten ausbauen, um Kisura beim deutschen Endverbraucher noch stärker bekannt zu machen“, erklärt Mitgründerin und Geschäftsführerin Tanja Bogumil. „Außerdem möchten wir die technologische Weiterentwicklung unserer Plattform und unsere Expansionspläne vorantreiben“, so Bogumil. Kisura hat sich allgemein vorgenommen, das traditionelle Einkaufserlebnis ins Internet zu bringen.

Video-Chat soll Kundinnen und Stylisten näher zusammenbringen

Als besonderes Feature bietet Kisura.de nun auch eine Beratung per Video-Chat an. Damit soll das Beratungsangebot, welches bisher aus Telefon- und E-Mail-Beratung bestand, sinnvoll erweitert werden. Die Kundinnen erhalten so die Möglichkeit, sich über Video mit ihren Stylisten zu unterhalten – ein Ansatz, der den Service von Kisura insgesamt noch weiter verbessern soll. „Damit haben unsere Kundinnen und Stylisten die Möglichkeit, sich gegenseitig noch besser kennenzulernen. Erst wenn wir ausreichend Informationen über unsere Kundinnen, ihre Wünsche und Vorlieben haben, empfehlen wir ihnen Produkte, die zu ihrem Profil passen“, so Bogumil.

Mit der neuen Finanzierung konnte Kisura innerhalb der vergangenen neun Monate mehr als eine Million Euro an Investitionen sammeln. Zuvor hatten die Business Angels Gary Lin und Ralph Suda Geld in die im Mai 2013 gegründete Plattform gesteckt. Auch die Investitionsbank Berlin hatte im Rahmen des Programms zur Förderung von Forschung, Innovation und Technologie in das junge StartUp investiert.

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