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Direktvertrieb: VW will Autos selbst über Online-Portal verkaufen

Veröffentlicht: 19.10.2018 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 19.10.2018 | Gelesen: 2696 mal

Das Online-Parkett ist für viele Autohersteller noch immer kein allzu gewohntes Terrain. Dennoch digitalisiert sich die Branchen immer weiter. Und auch der Markenhersteller VW hat Großes vor: den Direktverkauf seiner Fahrzeuge über ein hauseigenes Portal.

Großaufnahme eines VW-Zeichens an einem Auto
© r.classen / Shutterstock.com

Vor zehn/fünfzehn Jahren wäre ein Autoverkauf über das Internet noch als absolute Kuriosität und von einigen sogar als unmöglich betrachtet worden. Doch auch die Automobilbranche digitalisiert sich immer weiter, um auf die Online-Bedürfnisse seiner Kunden einzugehen. Dies zeigt nicht zuletzt auch der Schritt, den der Autohersteller VW nun angekündigt hat.

Online und offline werden im Rahmen des Autokaufs verknüpft

Bereits ab Frühling 2020 will der Konzern sein Vertriebskonzept umbauen. Ein entscheidender Aspekt dieses Umbaus wird auch der Direktvertrieb seiner Autos sein: Über ein hauseigenes Online-Portal will das Unternehmen seine Fahrzeuge direkt online an die Kunden verkaufen. Wie Golem mit Verweis auf die Händlerzeitschrift Autohaus schreibt, sind von diesem Schritt auch die 5.400 Händler- und Servicepartner betroffen, die europaweit agieren.

Trotz der anvisierten Online-Verkäufe wird VW natürlich auch weiterhin auf Partner und Filialen vor Ort angewiesen sein – zum Beispiel zur „Auslieferung und Übergabe des Autos sowie zur Inzahlungnahme des Gebrauchtwagens“, heißt es bei Golem weiter. Überdies werden die Standorte durch Kundenservices wie Werkstätten oder Vorort-Beratung nicht ihre Berechtigung verlieren.

VW: Kunden-ID soll Prozesse vereinfachen

Im Rahmen der Konzeptoptimierung will VW außerdem Kunden-IDs einführen. Über diese IDs sollen alle Prozesse und Serviceleistungen rund um die Kunden abgewickelt werden, sei es nun ein Autokauf, eine Finanzierung oder auch ein Reparaturbesuch in einer der Werkstätten. Selbst wenn Nutzer die Ladesäulen für Elektroautos verwenden, soll die Stromabrechnung über die ID laufen.

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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