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Kurzmeldung

Bose erhält Geldstrafe wegen illegaler Preisabsprachen

Veröffentlicht: 08.10.2019 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 08.10.2019
Lautsprecher des Herstellers Bose

Der Audio-Hersteller Bose soll in Österreich illegale Preisabsprachen vorgenommen haben. Diesen Vorwurf sah das Kartellgericht im Rahmen einer Untersuchung jüngst bestätigt und verhängte auf Antrag der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) am 14. Juni 2019 eine Geldstrafe gegen das Unternehmen. Wie die Bundeswettbewerbsbehörde nun in einer Mitteilung offiziell bekannt gab, beträgt die Höhe der Strafe insgesamt 650.000 Euro. 

Konkret wird Bose vorgeworfen, mit Händlern im Bereich der Unterhaltungselektronik („Consumer Electronics“) „die Wiederverkaufspreise abgestimmt“ zu haben, heißt es weiter. Die Absprachen seien über mehrere Jahre hinweg vorgenommen worden und beziehen sich nach Angaben der österreichischen Behörde konkret auf den Zeitraum von November 2014 bis März 2018. 

Preisabsprachen schädigen den Handel

Grundsätzlich sind illegale Preisabsprachen im Handel ein Problem, durch das der freie Wettbewerb entweder abgeschwächt oder gar umfänglich unterwandert wird. Entsprechende Vereinbarungen können dabei nicht nur Händlern, sondern auch Kunden schaden. Die Bundeswettbewerbsbehörde teilte abschließend mit, dass die Bose Ges.m.b.H „den Sachverhalt außer Streit“ stelle und der Beschluss rechtskräftig sei.

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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