Säule II des Hilfsprogramms steht

Weitere KfW-Coronahilfen für StartUps verfügbar

Veröffentlicht: 09.06.2020 | Geschrieben von: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 09.06.2020
Sparschwein mit Maske

Bereits Anfang April hatte Finanzminister Olaf Scholz ein finanzielle Hilfspakete für StartUps angekündigt. Nun folgt die zweite Säule der Soforthilfen für StartUps. Wie die Förderbank KfW jetzt mitteilte, stehen kleinen StartUps und Mittelständlern ab sofort Mittel für Finanzierungshilfen zur Verfügung.

„Nachdem die erste Säule unseres 2 Mrd. Rettungspakets für Start-ups mit Zugang zu Wagniskapitalinvestoren bereits Mitte Mai gestartet ist, haben wir nun die zweite Säule des Rettungspakets fertig gestellt“, erklärt Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, Dr. Jörg Kukies. „Wir freuen uns, dadurch jetzt auch den dringenden Bedarf von kleinen und mittleren Start-ups und Mittelständlern ohne Zugang zu Wagniskapitalinvestoren adressieren zu können.“

Fördermittel für Unternehmen mit maximal 75 Mio. Euro Umsatz

Unterstützt werden sollen die Jungfirmen zunächst mit zwei Milliarden Euro, möglich sind hierbei beispielsweise Finanzierungen über offene oder stille Beteiligungen. Allerdings variiert die konkrete Förderstruktur dabei von Bundesland zu Bundesland, wie die KfW schreibt. StartUps haben es in der aktuellen Coronakrise besonders schwer, da ihnen durch fehlende Gewinne und Rücklagen oft keine Chance auf einen Bank-Kredit eingeräumt wird. Mit den neuen Coronahilfen sollen die drastischen Folgen der Pandemie nun abgeschwächt werden. „Gemeinsam mit der Corona Matching Fazilität stehen nun Fördermittel bereit, damit Arbeitsplätze und Innovationskraft des kleinen Mittelstands als wichtige Säule der deutschen Wirtschaft gesichert werden kann“, so der KfW-Vorstandsvorsitzender Dr. Günther Bräunig.

Einen Hilfsantrag auf die neuen Fördermittel können StartUps dann stellen, wenn sie einen maximalen Umsatz von 75 Millionen Euro sowie einen Deutschlandbezug vorweisen können. Die Unterstützung beläuft sich auf bis zu 800.000 Euro pro Unternehmen, die allerdings mit Kapital weiterer Investoren ergänzt werden kann. Zusätzlich zu den Soforthilfen plant die Bundesregierung aktuell einen Zukunftsfonds mit über zehn Milliarden Euro. Nach Informationen von Reuters werden genauere Details gerade von der Förderbank erarbeitet. Weitere Informationen zu den neuen Fördermitteln hat die KfW unter www.kfw.de/corona-startup zusammengestellt.

Über die Autorin

Corinna Flemming Expertin für: Internationales

Nach verschiedenen Stationen im Redaktionsumfeld wurde schließlich das Thema E-Commerce im Mai 2017 zum Job von Corinna. Seit sie Mitglied bei den OnlinehändlerNews ist, kann sie ihre Liebe zur englischen Sprache jeden Tag in ihre Arbeit einbringen und hat sich dementsprechend auf den Bereich Internationales spezialisiert.

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