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dmexco 2014: Das war die größte Fachmesse des Jahres

Veröffentlicht: 12.09.2014 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 12.09.2014

Zum sechsten Mal fand in diesem Jahr die Fachmesse dmexco in Köln statt. In drei Hallen der koelnmesse präsentierten mehrere hundert Aussteller ihre Firmen vor einem interessierten Fachpublikum.

dmexco 2014

Am 10. Und 11. September öffnete die Fachmesse dmexco wieder ihre Pforten für alle Interessierten aus der digitalen Industrie. Die Fachmesse erstreckte sich in diesem Jahr wieder über drei Hallen der koelnmesse, zusätzlich wurden Diskussionsräume und Konferenzräume bereitgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Messe dabei nach eigenen Zahlen um 20 Prozent größter: 807 Aussteller präsentierten sich auf 66.000 Quadratmetern Fläche. Seit 2009, dem ersten Jahr der dmexco, ist die Expo um über 270 Prozent gewachsen. Neben der Expo wartete die dmexco mit einem abwechselungsreichen Programm, bestehend aus dem Kongress, Diskussionen, Seminaren, Vorträgen, Work Labs und dem StartUp Village, auf.

Einige Aussteller präsentierten sich kreativ

Die dmexco zeichnete sich vor allem durch viele aufregende Stände der großen Namen aus. So errichtete eBay beispielsweise mehrere kleine Türme auf seiner Standfläche und richtete sogar einen eigenen Empfangsbereich für die Messegäste ein. Zudem präsentierte das Unternehmen die eigenen Themenwelten in liebevoller Gestaltung: Neben einem kleinen Schuppen mit Gartenutensilien, Pflanzen und einem Grill samt Bratwürstchen („Haus und Garten“) fand sich ein Stapel Autoreifen und Felgen („Motors“) und ein Regal voll Kleidung („Fashion“) auf dem Stand des Online-Marktplatzes.

Auch Payback präsentierte sich besonders auffällig: Die eigene Bezeichnung als „Tante Emma 2.0“ unterstrich das Unternehmen durch einen Stand, der eben wie ein Tante-Emma-Laden gestaltet war. Verschiedene Produkte waren in Regalen, die die Bildschirme mit Präsentationen umrahmten, einsortiert, die Messetische ähnelten Kassentheken. Nettes Detail: Die gesamte Payback-Belegschaft, inklusive Geschäftsführer, trug Schürzen. Geschäftsführer Bernhard Brugger hatte seine mit dem Namensschild „Onkel Berni“ versehen.

Im Gegensatz zu solch liebevoll gestalteten Messeständen zeichneten sich andere Stände, etwa der von Amazon oder auch von Facebook, durch eines aus: Größe. Die Stände lockten nicht unbedingt mit besonderen Features oder Gimmicks, sondern waren vor allem aufgrund ihrer massiven Ausmaße in den Hallen kaum zu übersehen.

Gut gefüllte Hallen, Stau beim Einlass

Die drei Messehallen waren gut gefüllt. Zwar konnte man als Besucher sich noch gut durch die Ausstellungsflächen bewegen, doch wenn die Messe weiter wie bisher wachsen sollte, wird man zweifellos über eine Erweiterung der Fläche in den nächsten Jahren nachdenken. An die Grenzen geriet die koelnmesse bei der Eröffnung: Stau am Taxistand und eine riesige Menschenmasse vor dem Eingangsbereich bedeutete für einige Besucher eine Wartezeit von über einer Stunde, bis man die Hallen betreten konnte.

Trotzdem war die dmexco 2014 eine informative und schöne Messe, die den Besucher mit einem breiten Angebot an Ausstellern und mitunter aufwendig gestalteten Messeständen begeistern konnte.

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