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Ein Gerücht besagt, dass der Fashion-Händler Zalando im kommenden Jahr massiv im Personalbereich aufstocken wird.
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Gerücht: Zalando will angeblich 1.000 Ingenieure im nächsten Jahr einstellen
| Kategorie: Allgemein

Natürlich zeichnen sich Verbraucher durch Individualität aus. Dennoch gibt es grundlegende Bedürfnisse und Wünsche, die den meisten Kunden inne sind. Nur wenn Händler diese Neigungen kennen, wird es ihnen auch möglich sein, Zufriedenheit in der Käuferschaft auszulösen. Branchen-Experten haben nun die wichtigsten Trends und Entwicklungen für das kommende Jahr im Handel aufgelistet.

Kristallkugel zeigt Trends und Zukunft

(Bildquelle Trend: Kristallkugel in Hand: Kittikorn Phongok via Shutterstock)

„Die konsequente Fokussierung auf die Kundenbedürfnisse ist heute das A und O für einen erfolgreichen Online-Shop“, fasst Heiko Wilknitz vom E-Business-Dienstleister Arithnea. „Unternehmen, die sich dem verschließen, und Online-Käufern nicht das bieten, was sie erwarten, werden in Zukunft einfach links liegen gelassen.” Aus diesem Grund ist es für Anbieter enorm wichtig zu wissen, welche Entwicklungen des Handels gerade im Gange sind und was Kunden im Online-Handel erwarten, um sich dahingehend anzupassen.

Das Unternehmen sagt für 2015 folgende Trends voraus:

1. Multi-Channel-Ansatz

Der Verkauf über mehrere Kanäle hinweg wird entscheidend. Von Bedeutung ist dabei jedoch nicht nur, dass diese Kanäle (separat voneinander) betrieben werden, sondern dass sie auch miteinander verknüpft sind. Dienste wie die digitale Anzeige der Warenverfügbarkeit, Click&Collect oder die Offline-Bestellung mit Lieferung direkt nach Hause rücken dabei zunehmend in den Fokus.

2. Content und Handel

Ein zunehmend wichtiger Aspekt eines hervorragenden Einkaufserlebnisses ist die Integration von Content in den Verkaufsprozess. Kunden wünsche sich umfassende Produkt- bzw. Themenwelten und sie wollen dabei emotional und zielgruppengerecht angesprochen werden. Alles in allem geht der Trend weg von einem anonymen Online-Handel hin zum Shopping-Erlebnis mit „hochwertigen und relevanten Inhalten“ auf Text- und Bildebene. Ein ausgebautes Contentmanagement wird also über kurz oder lang entscheidend.

3. Mobile Anpassung

Dass immer mehr Kunden über mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets einkaufen, ist nichts Neues. Für Händler bedeutet dies jedoch ein Mehraufwand: Sie müssen sicherstellen, dass ein mobiler Einkauf in ihrem Shop ebenso einfach und unkompliziert möglich ist, wie die „traditionelle PC-Variante“. Branchen-Experten gehen davon aus, dass auch Dienste wie das stationäre Bezahlen mit dem Smartphone wichtiger werden. Für Unternehmer eine zeitliche und finanzielle Investition, die sich lohnen wird.

4. Personalisierte Ansprache

Der Kunde will nicht nur als Teil der Masse wahrgenommen werden, als einer von vielen. Er möchte als das gesehen werden, was er ist – als Individuum. Aus diesem Grund wächst die Bedeutung einer zielgenauen und personalisierten Ansprache immer weiter. Grundlage dieser Strategie ist Big Data, also die Auswertung von Kundendaten und –aktivitäten.

5. Weiterentwicklung des B2B-Handels

Durch technische Neuerungen ändern sich alle Strukturen des Handels. Das heißt, auch im B2B-Bereich wandeln sich die Anforderungen und Gewohnheiten der Handelspartner. Dabei wünschen sich die B2B-Kunden ein adäquates Einkaufserlebnis, das ebenso effizient und komfortabel ist wie im B2C-Segment. Eine Orientierung am Kunden spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie die Usability.

6. Umstrukturierung der Prozesse

Die Neuausrichtung und Entwicklung des Online-Handels ist so umfassend und komplex, dass sich nicht nur die Dienste, Funktionen und Kanäle der Online-Händler ändern werden. Auch die internen Prozesse, Abläufe, Abteilungen und Organisationsstrukturen werden von den Umwälzungen erfasst. Es muss sichergestellt werden, dass die Kunden stets im Fokus aller Bemühungen stehen und deren Wünsche bestmöglich erfüllt werden.

7. Augmented Reality

Auch das virtuelle Einkaufen – das bis vor einigen Jahren wie weit entfernte Zukunftsmusik klang – wird sich zunehmend durchsetzen. Schon jetzt gibt es erste Möglichkeiten, die Realitätswahrnehmung zu erweitern: Apps oder digitale Datenbrillen ermöglichen beispielsweise einen virtuellen Rundgang durch stationäre Filialen oder transportieren virtuelle Möbel zur Voransicht ins eigene Zuhause.

Geschrieben von Tina Plewinski
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