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Tengelmann finanziert in den kommenden fünf Jahren einen E-Commerce-Lehrstuhl an der Hochschule Ruhr West (HRW).
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Tengelmann: Unternehmensgruppe stellt halbe Million für E-Commerce-Lehrstuhl bereit
| Kategorie: Allgemein

In den vergangenen Monaten galt die deutsche Wirtschaft als Sorgenkind: Sowohl der Ifo-Geschäftsklimaindex als auch der Konsumklimaindex schwächelten stark und gewährten Einblicke in die zunehmend schwankende Konjunktur und die schwindende Kauflust der Deutschen. Doch es gibt Lichtblicke: Aktuelle Werte zeigen, dass sich die Kauflaune der Verbraucher wieder stabilisiert.

Kauflaune: Schopping

(Bildquelle Shopping: Pressmaster via Shutterstock)

„Der deutsche Konjunkturmotor läuft nicht mehr rund“ – das waren die Worte, mit denen Ifo-Chef Hans-Werner Sinn die schlechten wirtschaftlichen Werte im September kommentierte (wir berichteten). Internationale Krisen wie der IS-Terror oder die kritische Russland-Lage hatten dazu geführt, dass die Verbraucher das Vertrauen in die Wirtschaft verloren und dieser Entwicklung auch mit schwindender Kauflust Ausdruck verliehen.

Doch wie Spiegel Online nun berichtet, scheinen die trüben Zeiten überwunden. Aktuelle Zahlen belegen sogar, dass sich die Stimmung der Käufer auf ein Acht-Jahres-Hoch gekämpft hat: Noch im September lag der Konsumklimaindex bei einem Wert von 8,6. Nun ist er für Januar auf 9,0 Zähler gestiegen. Die Verbraucher erwarten sich eine bessere Lage am Markt und sind darüber hinaus auch wieder bereit, größere Investitionen zu tätigen.

Diesem Trend liegen verschiedene Faktoren zugrunde: Zum Beispiel sind die Preise für Heizöl und Benzin in den vergangenen Wochen so massiv gefallen, dass den Verbrauchern alles in allem mehr Geld zu Verfügung steht. Außerdem ist Sparen aufgrund der „historisch niedrigen Zinsen“ momentan für die meisten eine wenig attraktive Alternative. Auch aufkeimende Diskussionen über die Einführung von Strafzinsen verstärken diesen Effekt.

Der Trend der steigenden Kauflaune soll sich laut Wirtschaftsexperten auch im kommenden Jahr 2015 fortsetzen. Es wird davon ausgegangen, dass deutschen Verbrauchern mehr Geld zur Verfügung steht. Die positive Trendwende betrifft im Übrigen nicht nur die Verbraucher, sondern auch die Unternehmen.

 

Geschrieben von Tina Plewinski
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KOMMENTARE  
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Günter Mölck-Schmidt
2014-12-22 17:02 | #2
@holyowly
ich hätte Dir ' fast ' komplett zugestimmt, aber die Aussage
: " wenn er wieder etwas mehr Geld aus Arbeitnehmern und Unternehmern herausgepresst hat. "
ist mir etwas zu pauschal. Richtig wäre gewesen " und den kleinen Unternehmern ".
Die ganz grossen Unternehmen zahlen fast überhaupt keine Steuern ( Stichwort[e] u.A. "Steuerparadies " oder "Körperschaftsteuer").
GMS
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holyowly
2014-12-22 07:35 | #1
Eigentlich sind diese Meldungen immer so etwas wie Hellseherei mit Glaskugel. Die Ergebnisse können gerade so rauskommen, wie man sie braucht.
Es sind nur STIMMUNGEN - keine Fakten.
Und ich finde das, ehrlich gesagt, lächerlich. Wir werden ja sehen, wie positiv das Einzelhandelsge schäft dieses Jahr gelaufen ist. Ich persönlich habe dazu eine ganz andere Meinung als die 'Stimmung' der Verbraucher ausdrückt. Und wenn man durch die Stadt geht, dann sind da viele Leute aber sie haben alle nicht viel in der Hand. Die Paketzusteller haben zu tun, aber wenn man sieht wie viele Pakete zurückgeschickt werden und vor allen Dingen wie riesig die zurückgeschickt en Pakete sind, dann scheint es für Händler auch nicht so blendend auszusehen. Vermutlich gibt es dann noch einmal eine ganz andere Meinung wenn die geschönten Zahlen veröffentlicht werden und sich unser Finanzminister freut, wenn er wieder etwas mehr Geld aus Arbeitnehmern und Unternehmern herausgepresst hat....
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