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Amazon hat sein Handmade-Portal „Handmade at Amazon“ jetzt auch in Deutschland eröffnet. Damit greift das Unternehmen Etsy und DaWanda an.
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„Handmade at Amazon“ eröffnet: Angriff auf Etsy und DaWanda
| Kategorie: Allgemein

Mobile Apps werden für Online-Händler offenbar immer wichtiger: Im vergangenen Jahr stieg die App-Nutzung um 76 Prozent. Vor allem Shopping-Apps wurden besonders häufig genutzt und sind für dieses Wachstum verantwortlich.

Warenkorb auf Smartphone

(Bildquelle M-Commerce: Bloomua via Shutterstock)

Eine Untersuchung des US-amerikanischen Unternehmens Flurry zeigt, dass die Nutzung mobiler Apps im Jahr 2014 um 76 Prozent gestiegen ist. Das größte Wachstum verzeichnet die Analyse dabei in den Kategorien Lifestyle & Shopping, Utilities & Productivity und Messaging/Social.

Dabei gilt eine App in der Analyse erst dann als genutzt, wenn sie geöffnet und auch wirklich bedient wird. Die reine Installation der App wirkt sich also noch nicht auf den Nutzungswert aus. Knapp über zwei Billiarden App-Sessions hat Flurry laut TechCrunch im vergangenen Jahr ausgewertet.

2014 war das Jahr des M-Commerce

Im Bereich Shopping hat sich die App-Nutzung im letzten Jahr mehr als verdoppelt: 174 Prozent Wachstum auf iOS- und Android-Geräten weist Flurry hier aus. Betrachtet man nur das Android-System allein, liegt der Wert sogar bei 220 Prozent. „2014 war das Jahr, in dem der Handel einen großen Schritt Richtung mobile gemacht hat“, resümiert Flurry.

Auch wenn immer mehr Unternehmen – vor allem StartUps – mobile Apps entwickeln, ist vor allem das Verhalten der Kunden und Nutzer für das starke Wachstum verantwortlich, die „sich beim Einkauf mit ihren Smartphones und Tablets immer wohler fühlen“, schreibt TechCrunch.

Mobile-Shopping als Freizeitbeschäftigung

Flurry hat das Nutzerverhalten bei Shopping-Apps genauer analysiert. Shopping-Apps auf dem Smartphone werden demnach vor allem auf dem Weg zur Arbeit, zur Mittagszeit und Abends genutzt – vermutlich als eine Art Freizeitbeschäftigung, um sich von dem harten Arbeitstag zu erholen.

Auch wenn die Entwicklung zum M-Commerce inzwischen niemanden mehr wirklich überraschen dürfte, das beträchtliche Wachstum ist doch ein deutliches Zeichen, dass die Kunden die Möglichkeiten des mobilen Einkaufs vollends ausschöpfen.

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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KOMMENTARE  
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marlonb
2015-10-16 11:16 | #1
Ein sehr schöner Artikel, der den Wandel zu immer mehr Shop-Apps sehr gut beschreibt! Dies ist meiner Meinung nach auch ein sehr richtiger und wichtiger Wandel. Zum Einen auf Business- und zum Anderen auf Consumer-Seite. Die Einteilung der Kunden in Segmente macht hierbei Sinn, um zu sehen, welche Art von Shopping-Möglic hkeit ich anbieten möchte. Eine App macht nur mit Blick auf die Kunden häufig Sinn. Hier ist ein netter Beitrag zu verschiedenen Kunden und wann eine Shpping-App sinnvoll ist: http://www.flyacts.com/blog/4-tipps-fuer-die-eigene-mobile-shop-strategie/
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