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Ebay stuft die Lieferungen von Hermes wohl als zu langsam ein und nimmt das Unternehmen aus den schnellen Versandmethoden. Händler reagieren irritiert.
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Hermes: „Ebay unterscheidet nicht zwischen C2C- und B2C-Sendungen“ [Update]
| Kategorie: Allgemein

Die Shopping-App Shopkick bietet Nutzern ein Einkaufserlebnis, das den Online- und Offline-Handel verbindet. Die App kommt offenbar gut an: Im letzten Jahr konnte die Nutzerzahl auf 15 Millionen verdoppelt werden.

Frau mit Smartphone im Geschäft

(Bildquelle Shopping-App: LDprod via Shutterstock)

Shopkick kann offenbar auf ein erfolgreiches Jahr zurückschauen: In nur einem Jahr konnte die App seine Nutzerzahl verdoppeln. 15 Millionen Menschen nutzen demnach nun Shopkick weltweit. Die App verknüpft den Einkauf im Ladengeschäft mit der digitalen Welt: Kunden erhalten für das Betreten einer Filiale und für das Scannen von Produkten Bonuspunkte, die sogenannten „Kicks“. Diese können später dann gegen Prämien, Gutscheine oder auch Downloads eingelöst werden.

Shopkick kommt bei den Kunden gut an: Einer Erhebung des Marktforschungsinstitut Nielsen zufolge wird die Shopkick-App pro Monat über zwei Stunden lang genutzt. Damit liegt die App noch vor Amazon und Ebay – die Nutzungsdauer der großen Shopping-Apps liegt durchschnittlich bei etwa einer halben Stunde.

18 mal das Empire State Building

Viel Zeit also, die die Nutzer zum Sammeln von „Kicks“ nutzen. „Wenn man alle Geschenkgutscheine stapeln würde, die Shopkick-Nutzer erhalten haben, dann würde das 18 mal das Empire State Building ergeben“, so Shopkick-Mitgründer und CEO Cyriac Roeding. „Zusammengenommen sind es 15 Milliarden ‚Kicks’ oder 60 Millionen Dollar, mit denen wir Shopkick-Nutzer für ihre Einkäufe belohnt haben.“

Wie das Unternehmen betont, können die Händler durch Shopkick nachweislich Mehrumsätze gewinnen. Eine unabhängige Studie habe demnach ergeben, dass 52 Prozent aller Umsätze, die über die Shopping-App getrieben werden, zusätzlich sind – ohne Shopkick wären sie also nicht zustande gekommen. Zwischen 2010 und 2014 hat Shopkick für seine Partner etwa eine Milliarde an zusätzlichen Umsätzen generiert – ein Wert, den das Unternehmen nun im Jahr 2015 erreichen möchte.

Shopkick ist im Oktober 2014 in Deutschland gestartet. Die App kann in den Filialen von Douglas, Media Markt, Saturn, Penny, Reno, Obi, Karstadt, Gravis und Poco genutzt werden. Das Unternehmen hat zudem inzwischen über 300 Markenartikelpartner. Zu ihnen zählen unter anderem Procter & Gamble, Unilever, Kraft und Pepsi.

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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