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Hermes Fulfilment wird sein Drittanbieter-Geschäft komplett aufgeben. Das Unternehmen braucht alle Kapazitäten für die Otto Group.
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Hermes Fulfilment: „Brauchen alle verfügbaren Kapazitäten für die Mengen der Otto Group“
| Kategorie: Allgemein

Mit dem Dash-Button sorgte Amazon im April letzten Jahres für viel Aufsehen. Mittlerweile sind auch andere Unternehmen auf den Zug aufgesprungen – das Curated-Shopping-StartUp Modomoto zum Beispiel. Aber auch der rebutton soll durch eine neue Funktion das Nachbestellen von Verbrauchsprodukten noch einfacher machen.

Modomoto Bestell-Button
© Modomoto

Dass Convenience im Online-Handel immer wichtiger wird, ist nicht neu. Dem Kunden soll es dabei möglichst einfach gemacht werden, im Online-Shop zu bestellen. Mit dem Dash-Button hat Amazon eine Lösung entwickelt, die an Einfachheit kaum zu überbieten ist. Entsprechend wollen auch andere Unternehmen diese Möglichkeit nutzen und haben ähnliche Produkte auf den Markt gebracht.

Mode-Nachbestellung auf Knopfdruck

Das Curated-Shopping-StartUp Modomoto hat nun seinen Modomoto-Button gelauncht. Das Versprechen: Mit nur einem Knopfdruck wird eine neue Modomoto-Box bestellt. Dafür muss der Button einfach im Kleiderschrank platziert werden. Er soll sich dann ganz automatisch mit dem WLAN verbinden. Über die Unternehmens-App lässt sich der Button ebenfalls bedienen. Um Mehrfachbestellungen vorzubeugen, wird vor der tatsächlichen Bestellung noch einmal eine Bestätigungs-Mail versendet.

Aktuell ist der Button aber noch nicht erhältlich. Nach Angaben des Unternehmens ist geplant, den kleinen Helfer im Kleiderschrank 2016 über eine Testphase immer mehr Männern zur Verfügung zu stellen – erst den treuesten Kunden, später dann allen. Bezüglich der Kosten äußert sich Corinna Powalla, Gründerin von Modomoto, wie folgt: „Wir werden eine Art Schutzgebühr erheben, die wir dann mit dem nächsten Einkauf verrechnen. Wir wollen schließlich auch in Zukunft unser Geld nicht mit Hardware verdienen, sondern mit dem besten Shopping-Erlebnis, das es für Männer jemals gab.“

Virtueller rebutton fürs Smartphone

In der Convenience-Welt bewegt sich aktuell aber noch einiges mehr. Das Unternehmen Braintags hat schon vor längerer Zeit eine offene Alternative namens rebutton vorgestellt. Nun folgte der nächste Schritt: Mit der Veröffentlichung der App soll der Nachbestellprozess von Produkten aus verschiedenen Online-Shops auf einer Oberfläche ermöglicht werden. Der virtuelle rebutton lässt sich durch wenige Schritte einrichten. Im ersten Schritt muss der User den Shop auswählen, bei dem er ein Produkt mit Hilfe des „Tap it Widgets“ nachbestellen möchte. Im zweiten Schritt wählt er dann aus der Produktliste aus und gibt im letzten Schritt zum finalen Anlegen des virtuellen Kaufbuttons nur einmalig seine Shop-Zugangsdaten an. Anschließend erscheinen die ausgewählten Produkte auf der Startseite der App als sofort kaufbare Produkte in Form einer Liste.

Um die rechtlichen E-Commerce-Bestimmungen zu erfüllen, gibt es in der Liste einen „Tap it“-Bereich und einen „Get it“-Bereich. „Tapt“ der User ein Produkt an, springt es nach oben in den „Get it“-Bereich und gleichzeitig erscheint ein grüner Kauf-Button. „Tapt“ der User diesen an, wird die Bestellung sofort ausgeführt.

Nach Unternehmensangaben soll die App sowohl für Kunden als auch für Shopbetreiber kostenlos sein. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme seitens der Online-Händler ist die Integration des für alle Online-Shops verfügbaren rebutton-Plugins in den eigenen Online-Shop. „Wir wollen so schnell wie möglich hunderte von Online-Shops national wie international für unseren App-Service gewinnen und sehen hierin natürlich auch eine sehr gute Gelegenheit, den physischen rebutton weiter zu penetrieren und am Markt als Alternative zum Amazon Dash Button durchzusetzen. Denn – das benötigte Plugin ist für die App und die Nutzung des physischen rebutton identisch, so dass teilnehmende Online-Shops den App-Services jederzeit auch für den physischen rebutton für ihre Kunden nutzen können.“

 

Geschrieben von Julia Ptock
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