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Meltdown und Spectre handeln dem Konzern Apple eine Sammelklage ein. Hierbei soll es zu Schadensersatzansprüchen kommen.
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Apple: Sammelklage wegen Meltdown und Spectre
| Kategorie: Allgemein

DHL macht offenbar ernst: Hatte der Lieferdienst der Deutschen Post erst vor wenigen Tagen den Einsatz von Drohnen angekündigt, bestätigte das Unternehmen jetzt den Testflug in der kommenden Woche. Einen regulären Einsatz der Drohnen plant DHL bislang aber noch nicht.

DHL testet Paketkopter in Bonn.

Die Drohnen sind unter uns, so könnte man die Ereignisse dieser Woche zusammenfassen. Dabei testen Unternehmen wie die Deutsche Bahn oder das Fraunhofer Institut schon seit langem, wie sie die unbemannten Flugobjekte für ihre Zwecke einsetzen könnten. Aber nachdem Amazon Anfang der Woche überraschend angekündigt hat, ab 2015 Drohnen einsetzen zu wollen, scheinen plötzlich immer mehr Unternehmen die Technologie auszuprobieren. DHL prescht jetzt vor und möchte offenbar beweisen, dass es sich bei seiner Ankündigung nicht nur um eine Marketingkampagne handelt: Der Paketzusteller hat bekannt gegeben, in der nächsten Woche Drohnen in Bonn testen zu wollen.

DHL testet Paketkopter in der kommenden Woche

Das Magazin heise online will an eine interne Ankündigung des Unternehmens gelangt sein, aus der hervorgehe, dass der sogenannte DHL Paketkopter in Bonn vom 9. Bis zum 13. Dezember Päckchen zur DHL-Zentrale liefern solle. Das Projekt ist offenbar als Test gedacht und nur den eigenen Mitarbeitern vorbehalten. „Mitarbeiter können dabei aus einer festen Liste von neuen Erkältungs-Medikamenten wählen und ihre Bestellung soll dann von einer Apotheke in 2,7 Kilometer Luftlinie über den Rhein zum Posttower geflogen werden“, bestätigte DHL gegenüber heise. Wer es mit eigenen Augen beobachten möchte, könne das von einer Wiese hinter dem Gebäude tun.

Laut DHL stehe die Einführung von Drohnen in die Vertriebsstruktur des Unternehmens aber noch ganz am Anfang. Man denke lediglich perspektivisch darüber nach, besonders eilige Lieferungen per Paketkopter zuzustellen. „Das könne etwa die Versorgung mit Medikamenten oder die Lieferung an geografisch schwer zugängliche Orte betreffen“, schreibt heise online.

Deutsche Luftaufsichtsbehörden noch zögerlich

Im Vergleich zu deutschen Unternehmen, könnte Amazon zumindest aus rechtlicher Sicht sein Vorhaben schneller umsetzen. Denn die US-Luftaufsichtsbehörde FAA hatte schon im vergangenen Jahr angekündigt, den Luftraum in Nordamerika bis 2015 allgemein für Drohnen öffnen zu wollen. In Deutschland ist eine solche Regelung noch nicht in Sicht. Trotzdem werden auch bei uns schon Drohnen kommerziell eingesetzt, zum Beispiel für sogenannte Luftbildinspektionen. Dafür benötigen die Unternehmen bislang eine Aufstiegsgenehmigung für ihre Flugobjekte und müssen verschiedene Kriterien, wie Aufstiegshöhe oder Sichtfeld einhalten.

Die Deutsche Bahn hatte schon in der Vergangenheit den Einsatz von Drohnen getestet. Das Unternehmen wollte sein Eigentum nachts von unbemannten Drohnen überwachen lassen, um so eventuellen Schäden durch Graffiti-Sprühern zu entgehen. Obwohl die Testphase nach Aussagen der Deutschen Bahn „exzellent“ verlaufen sei, erteilten die Flugaufsichtsbehörden der Länder dem Unternehmen keine Erlaubnis, um die Drohnen nachts einzusetzen.

Geschrieben von Giuseppe Paletta
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