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Investor Frank Thelen ist jetzt Opfer von Fake News geworden. Son soll er angeblich Werbung für eine neue Bitcoin-Software machen. Dem hat Thelen jetzt vehement widersprochen.
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Investition in Bitcoins: Frank Thelen wehrt sich gegen Fake News
| Kategorie: Allgemein

Derzeit scheint es zu Problemen auf dem Amazon-Marktplatz zu kommen, durch die zahlreiche Händler-Konten offenbar sogar vor der Schließung stehen oder bereits suspendiert wurden. Die Händler zeigen sich äußerst beunruhigt.

Amazon Logo

Twin Design / Shutterstock, Inc.

Zahlreiche Amazon-Händler scheinen derzeit von technischen Problemen betroffen zu sein, die mitunter bis zur Suspendierung ihrer Konten führen. In den Verkäuferforen von Amazon häufen sich seit gestern Berichte von Händlern dazu. Dabei geht es offenbar um angeblich verspätete Lieferungen, die bei den Händlerkonten auftreten. Eine Händlerin berichtet davon, dass in 18 Fällen ein falsches Versanddatum von Amazon angezeigt wurde, als in der Sendungsverfolgung festgehalten ist. Dadurch sei es zu einer Verspätungsrate von 20 Prozent gekommen, in deren Folge es zur Suspendierung des Kontos kam – sogar für ihre FBA-Artikel.

Auch andere Händler wollen bereits von Suspendierung aufgrund technischer Probleme betroffen gewesen sein. Ein Händler schreibt, dass er Umsatzverluste im mittleren vierstelligen Bereich hinnehmen muss, ein anderer schätzt die Umsatzeinbrüche durch fehlende Buy Boxen und nicht angezeigte Werbung auf 70 Prozent ein. Andere beschreiben, dass ihre Konten zwar als gefährdet gekennzeichnet seien, Amazon aber ein technisches Problem bestätigt habe und es deshalb wohl keine Konsequenzen zu befürchten gebe.

Problem tauchte bereits eine Woche zuvor auf

Die betroffene suspendierte Händlerin scheint so viel Glück nicht gehabt zu haben: „Vom Verkäuferservice bekomme ich praktisch nur die üblichen Standardantworten“, schreibt sie. „Ich soll einen Massnahmenplan schicken etc., obwohl einer vom Verkäuferservice sogar geschrieben hat, dass es da wohl bei Amazon ein technisches Problem gab. Danach wieder eine Mail mit Aufforderung in Richtung Massnahmenplan usw.“ Der Fehler liege aber bei Amazon, da die Lieferzeiten in jedem Fall nachweislich falsch seien. „Massnahmenplan? Wir liefern immer direkt und pünktlich, haben de facto nicht eine verspätete Lieferung zu verschulden und können nichts bessern“, so die Händlerin weiter.

Anscheinend gab es ein ähnliches, wenn nicht sogar dasselbe Problem, bereits eine Woche zuvor. Auch da waren einige Händler betroffen, deren Konto plötzlich als gefährdet eingestuft wurde. Amazon konnte den Fehler aber nach Aussage einiger Händler in dem Forenthread nach wenigen Tagen lösen. Nun scheint das Problem aber wieder aufzutreten, also nicht gänzlich gelöst zu sein.

Amazon sperrt auch Konten im Forum

Auch im Sellerforum zeigt sich ein Händler von dem Problem betroffen. Er habe Produkte per DHL Express verschickt „und Amazon kann irgendwie die Paketnummern von DHL Express nicht verarbeiten“, so der Betroffene. Auf Nachfrage bei Amazon wurde ihm von dem Unternehmen dann ebenfalls mitgeteilt, dass er die Rate der verspäteten Lieferung auf unter vier Prozent senken möge und einen Maßnahmenplan dazu erstellen solle. Sein Händlerkonto im Verkäuferforum von Amazon selbst sei ebenfalls gesperrt worden, sodass er sich dort nicht mehr einloggen könne. Ähnliches berichtet auch die erste betroffene Händlerin, die im Forum plötzlich anmerkt, dass sie sich dort nur noch mit ihrem privaten Account anmelden könne.

Interessant ist, dass Amazon einige Konten nur als gefährdet markiert und von einem technischen Problem zu wissen scheint, während andere Händler direkt suspendiert werden. Eine Antwort von Amazon auf Anfrage von OnlinehändlerNews blieb bislang aus.

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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KOMMENTARE  
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Wolokitin
2017-08-20 21:15 | #9
Guten Tag, seit Oktober 2016 ist mein Verkäuferkonto, das Konto meines Bruders, das Konto meines Geschäftspartne rs aus China und das Koto meines Freundes aus Koblenz suspendiert und bis heute haben wir keine Information erhalten, warum? Wir habe alle bei Amazon verkauft. Bei mit beläuft sich der Schaden auf. ca. 270.000 Euro Umsatz. Finger weg von dem Laden.
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Stefan
2017-02-24 15:02 | #8
Uns wurde der Premium Versand gestrichen. Hintergrund sind neue Sendungsnummern von DHL gewesen (20 Stellen) die nicht verarbeitet werden konnten. Das witzige: Die Statistik sagte, 100% der Sendungen ohne Sendungsnummer.

Der Brüller war jedoch folgende E-Mail:

(..)

" daher kann ich mich bei Ihnen nur in Namen vün Amazon für die entstandenen Unannehmlichkei ten entschuldigen.

(..)

Die Fachabteilung wird Sie dann wahrscheinlich für den Premium Versand wieder Freischalten. Allerdings kann ich Ihnen dass nicht Versprechen, da die Entscheidung bei der Fachabteilung liegt."

Bedeutet:
Fehler von AMAZON, jedoch kann man mir nicht versprechen das man das behebt. Nach knapp 1 Woche wurde der Fehler übrigens behoben.
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Ulli
2017-02-21 16:31 | #7
Mein Amazon Konto wurde seit November suspendiert und ich kämpfe um mein Konto bis Heute. Ich kann nicht verkaufen aber Amazon zieht jeden Monat 39,00 EUR ab. Angeforderter Massnahmenplan sende schon dritter mal. Kommen immer die selber Antworten. Bis heute Schaden schon über 100 000 EUR.
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Andreas Eschemann
2017-02-20 14:49 | #6
Guten Tag liebe Kollegen,

ich kämpfe seit Oktober 2016 um mein Konto. Seit nunmehr 2 Wochen wieder Online.
Die Amazon -Performance Abteilung hat ihren Sitz in Indien ! Anfragen aus der ganzen Welt werden dort mit Google-Übersetz er Übersetzt und wenn in der Übersetzung bestimmte Schlüßelwörter nicht vorhanden sind, werden die Anträge sofort mit der Standartmail " Ihr Massnahmenplan ist nicht vollständig.... blablabla abgelehnt. Ich habe 8 Anträge gestellt und nach richtiger Formulierung, bin ich jetzt wieder Online.

Mein Umsatzverlust bis jetzt ca. 6500,- € .
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Andreas Bodonge
2017-02-20 12:31 | #5
Noch ein Grund mehr, sich als Händler von Amazon fernzuhalten.
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user
2017-02-20 08:02 | #4
Datenfehler ? amazon selbts das ist der Datenfehler! und das ist nur wieder ein weiterer Schritt um den Markt an sich zu ressen und die Dummen Händern dei immer die zuarbeit an Amazon leisten und bei den dei Verkaufsdaten asupioniert und ausgewertet werden jetz loszuwerden. Denn Amazon will selbst die Geschäfte machen. Ihr Händler seid nur eine vorübergehende Lösung
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Sascha
2017-02-18 16:58 | #3
Dieses Problem trat bei mir bereits am 03.02.2017 auf.
Es empfiehlt sich in jedem Fall den Amazon Support zu kontaktieren und einen Support Fall öffnen zu lassen, damit man im Zweifelsfall einen Nachweis hat.
Ich kann nicht sagen ob wir dadurch Umsatz verlieren. Nach telefonischer Aussage einer Amazon Support Mitarbeiterin sind über 90% der Accounts betroffen. Ob diese Zahl zutrifft kann ich natürlich nicht belegen.
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1-Net-Versand
2017-02-18 12:30 | #2
Wir waren auch bereits letzte Woche sowie auch diese Woche von diesem Problem betroffen, womit natürlich auch die Buyboxquote drastisch zurück ging, was dann auch logischer Weise sich auf die Umsätze auswirkte.
Genial war die Aussage des Support auf den erneuten Versuch eine Lösung für das Proböem zu bewirken: "Wenn das Problem erst seit 2 Tagen besteht, dann können wir es auch nicht beschleunigen. Sie müssen den Kollegen auch schon mal eine Woche Zeit geben, das Problem zu beheben!!! Und vielleicht haben Sie ja Glück, dass bereits nach einer Woche die Quote korrekt angezeigt wird, ansonsten müssen Sie sich noch mal melden!!!
Leider scheint Amazon oder der Amazonsupport von Monat zu Monat Händlerunfreund licher zu werden. Eine wirkliche Hilfe kann keiner der Kollegen bieten die telefonisch erreichbar sind, was die "ehrlichen" unter den Supportleuten auch offen zugeben.
Und eine Art von " Entschuldigung " seitens Amazon haben wir noch nie erlebt, egal wie Groß das Problem war was Amazon uns als Händler geschaffen hat. Daran sieht man leider auch, dass man als Händler für Amazon nur "das Mittel zum Zweck" und kein Geschäftspartne r ist.
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Max Bräsich
2017-02-18 10:07 | #1
Das ist leider nicht wirklich neu.

Amazon hat im Bereich der Metriken mehr als eine Baustelle. Augenscheinlich immer da, wo externe Daten - das gilt im Besonderen für Daten zu Paketlaufzeiten etc. - verarbeitet werden müssen. Das gilt für die Rate verspäteter Lieferungen, für die Rate pünktlicher Lieferungen und ebenfalls für Metrik nach der die Berechtigung zum Premiumversand berechnet wird. Letzteres Problem besteht seit mehr als einem Jahr.

In besonderem Maße problematisch erscheint mir, das niemand die Möglichkeit hat, diese falschen Daten in irgendeiner Weise manuell zu korrigieren und die Verkäuferperfor mance in Kenntnis der Probleme unbeirrt Aktionen auslöst.

Amazon selbst dürfte davon wohl kaum betroffen sein :-)
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