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| Kategorie: Allgemein

Eine überaus erfreuliche Nachricht für alle, die einzigartige Produkte schätzen: DaWanda, der Online-Marktplatz für Unikate und Selbstgemachtes, verzeichnet ein Umsatzwachstum um 21,4 Prozent. Wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervorgeht, wirtschaftet das 2006 in Berlin gegründete Unternehmen zum ersten Mal gewinnbringend.

Jemand bastelt
© s_oleg / Shutterstock.com

Profitabilität durch höhere Marketing- und Personalkosten

Seit Herbst 2017 würde demnach der Marktplatz für kreative Menschen kostendeckend arbeiten. In Zahlen ausgedrückt: Gegenüber dem Vorjahr stieg der Umsatz von DaWanda um 21,4 Prozent auf 16,4 Millionen Euro im Jahr 2017 (13,5 Millionen Euro in 2016). Zum Vergleich: Der operative Verlust (EBITDA) lag 2017 bei knapp einer Million Euro, wobei im Vorjahr noch ein Minus von 4 Millionen Euro verzeichnet wurde.

Laut Claudia Helming, Gründerin und Geschäftsführerin von DaWanda, verdankt der Online-Marktplatz die Profitabilität einem Strategiewechsel: „In den vergangenen Jahren haben wir DaWanda in Deutschland und in Europa groß gemacht. Wir investierten dabei vor allem in die stetig steigende Bekanntheit und in den Ausbau unserer Marktführerschaft – das funktioniert nicht ohne hohe Marketing- und Personalkosten.“

Umstrukturierungen und Fokussierung auf Wachstumsinitiativen

So hatte das Unternehmen laut Pressemitteilung zum Januar 2017 das Gebührenmodell für die Verkäufer auf dem Online-Marktplatz angepasst und somit zum ersten Mal nach sieben Jahren eine gleichbleibende Gebührenhöhe und -struktur eingeführt. Des Weiteren wurde die Preisstruktur auf allen Märkten vereinheitlicht und vereinfacht. Seitdem beinhaltet die Verkaufsgebühr auch Zusatzleistungen wie das "DaWanda-Portemonnaie", ein Online-Zahlungssystem, das den Geldaustausch zwischen Verkäufern und Käufern erleichtert und zusätzliche Zahlungsoptionen wie Kreditkarte, Sofortüberweisung oder PayPal ermöglicht.

Technologie und Nachhaltigkeit

Durch eine neue Organisationsstruktur will sich das Unternehmen nun gezielt auf seine wichtigsten Märkte konzentrieren, die gleichzeitig das Wachstum vorantreiben sollen. Nach Aussage von Claudia Helming soll DaWanda in Zukunft vor allem technologiegetriebener und nachhaltiger werden. „In der Gesellschaft hat ein Umdenken stattgefunden: Die Menschen kehren Massenware den Rücken und legen verstärkt Wert auf besondere Produkte und qualitativ hochwertige Handarbeit unter fairen Bedingungen“, so Helming.

Seit der Gründung vor elf Jahren bieten nach eigenen Angaben über 380.000 Designer und Kreative auf der Plattform rund 6 Millionen mit Liebe gefertigte Produkte aus verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel Mode, Schmuck, Wohnen und Kinder. Darüber hinaus gibt es auf der Plattform auch zahlreiche Do-it-yourself-Anleitungen und Materialien.

Geschrieben von Anna Chumachenko
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KOMMENTARE  
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Rüdiger
2018-02-09 20:10 | #3
Man sollte bei den Kommentaren immer berücksichtigen , dass es sich bei den Autoren in der Regel um eher erfolglose Dawanda-Verkäuf er handelt, die ihr Scheitern lieber durch Dawandas Fehler als durch ihre eigenen Schwächen begründet sehen möchten.
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Raimund Kohl-Füchsle
2018-02-09 11:53 | #2
Genau - und deshalb bleibt abzuwarten, wie nachhaltig diese Strategie ist.

Und noch eine Kleinigkeit: Wenn es denn so ist, wie Frau Helming sagt, dass Kunden immer mehr der Massenware den Rücken kehren, frage ich mich, warum sich auf Dawanda immer mehr Händler mit billiger Massenware tummeln - nicht zuletzt viele aus fernöstlichen Ländern.

Es ist zwar ein schönes Bild, wieviele "Designer und Kreative mit Liebe gefertigte Produkte" anbieten, aber leider nur Marketing-Blahb lah. Dawanda ist aus meiner zugegeben sehr persönlichen Sicht auf dem besten Weg, vollkommen bedeutungslos zu werden.
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Christine Lorenz
2018-02-09 07:17 | #1
Wenn man mal eben die Gebühren um 90% anhebt (so geschehen im 2017), dann hat die Gewinnzone eher weniger mit innovativen neuen Strategien zu tun...
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