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Otto startet Vorteilsprogramm „Otto Up“ mit eigener Liefer-Flatrate
| Kategorie: Allgemein

Infolge einer neuen EU-Verordnung könnte der Paket-Versand ins Ausland bald günstiger werden. Davon erhofft sich die EU auch eine Belebung des Online-Handels.

Pakete vor Haustür
© Jeramey Lende / Shutterstock.com

Fallen bald die vergleichsweise hohen Preise für Auslands-Sendungen? Derzeit kostet der Versand von Paketen ins Ausland nach Angaben der EU-Kommission etwa drei- bis fünfmal mehr als der Inlandsversand. Dies könnte sich bald ändern. Am Dienstag hat das Europäische Parlament eine EU-Verordnung verabschiedet, die mehr Transparenz in den Paketmarkt bringen soll – dies könnte auch zur Senkung der Preise führen.

Denn mit der neuen Verordnung, die bereits im Mai in Kraft treten soll, werden Paketdienstleister dazu verpflichtet, ihre Preise für grenzüberschreitende Sendungen offenzulegen, so das Handelsblatt. Verbraucher sollen auf einer neu eingerichteten Webseite den günstigsten Anbieter aus einer Übersicht wählen können, ähnlich also wie klassische Preisvergleichportale. Der dadurch geschaffene Wettbewerbsdruck dürfte teurere Anbieter dazu zwingen, ihre Preise der Konkurrenz anzupassen.

Stärkerer Wettbewerb gegen hohe Preise

„Der aus Kundensicht sowieso transparentere und günstigere Onlinehandel wird dadurch noch einmal einen Aufschwung erleben, weil er noch einmal günstiger wird“, so Gerrit Heinemann von der Hochschule Niederrhein dem Handelsblatt zufolge. Damit verschwinde „die letzte Grauzone der Intransparenz des Handels im Internet“. Einer Studie der EU-Kommission zufolge würden viele Menschen den Kauf im Internet bislang scheuen, weil sie zu hohe Lieferkosten fürchten. Über zwei Drittel der Befragten entschieden sich wegen zu hoher Lieferkosten gegen einen Kauf.

Die Verordnung sieht neben der neu geschaffenen Transparenz außerdem vor, dass nationale Aufsichtsbehörden mehr Kompetenzen zur Überwachung des Paketmarkts bekommen sollen. Paketdienstleister sollen dazu verpflichtet werden, mehr Informationen preiszugeben. Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern sind von den Auflagen ausgeschlossen.

Geschrieben von Christoph Pech
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KOMMENTARE  
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Heidemann
2018-03-14 09:54 | #5
nachdem man erst alles schön erhöht hat und noch x-Neue Zonen eingeführt worden sind - dann ein paar Cent Nachlass zu gewähren dürfte wohl kein Problem sein !?
die Post wäre natürlich nicht - dieses unmögliche Staatsgefördert e Unternehmen - wenn denen zum ausgleich nicht gleich etwas anderes einfallen würde ?
wie wäre es mit je Zustellung 1,- Euro extra - mit Vormittags (haha) und Nachmittagstari f ?
oder jedes Haus seinen Container und abwurf per Hubschrauber ?
ab Mai sollen die Billiglöhner ("Streikbrecher ") der Post zusammen mit den Tarifangestellt en arbeiten - zufall ?
und ....... sei Dank gibt´s ja dann noch das Inland und nächstes Jahr ,wird dann das Briefporto wohl bei 1,40 für den Normalbrief landen ?
---
was die werten Kunden betrifft - die wollen einfach nicht verstehen - das zwar ein Brief nur ein Euro Versand kostet - wenn man dazu aber noch einen 30 Kilo-Karton mit sachen kauft ,es etwas teurer wird.
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Avenger
2018-03-14 08:23 | #4
Online-Händler sind sicher selbständig in der Lage, die Versandkosten zu vergleichen, ohne dass man dafür eine EU-Direktive braucht.

Die EU-Beamten müssen an heftiger Langeweile leiden.
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Jan
2018-03-14 07:44 | #3
Das Problem im EU-Handel sind mit Sicherheit nicht die Versandkosten. Viel mehr sollten die zuständigen Organe endlich vernünftige Lösungen für die Behandlung von z.B. Umsatzsteuer oder E-Schrott im grenzüberschrei tenden Handel finden. Das ist die wahren Kostentreiber und die Gründe dafür, warum sich viele Händler nicht über ihre Landesgrenzen hinaus trauen (können).
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fragaria
2018-03-14 07:18 | #2
Was für ein Quatsch, da werden Äpfel mit Zwiebeln über den Preis verglichen. Was ist mit Lieferzeit und Qualität?

Außerdem sind bei den Versendern die internationalen Veesandkosten auf jeder ihrer Websites einsehbar.

Klassische Überregulierung , Danke, dass Ihr unsere Steuergelder verschwendet.
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Silke Wolf
2018-03-14 07:17 | #1
Wurde anscheinenden wieder nicht zu Ende gedacht. Der Zwangswettbewer b führt zu niedrigeren Preisen, aber nicht zu niedrigeren Kosten. Am Ende verdient wieder keiner mehr daran, insbesondere nicht der Paketfahrer als letzter in der Kette. Wie kann es sein, dass sich Handel und Logistiker mehr und mehr gängeln lassen (müssen)?
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