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Gastartikel: Über 10 Jahre Magento – Entwicklung und aktuelle Marktposition
| Kategorie: Allgemein

Windeln.de muss erneut einen Umsatzrückgang verkraften. Der Online-Händler für Baby-, Kleinkinder- und Kinderprodukte nennt vor allem die schwache Nachfrage in China als Grund für den Umsatzeinbruch.

Baby in Bett
© Rodica Ciorba / shutterstock.com

Schwierige Zeiten für Windeln.de: Der Online-Händler für Baby- und Kinderartikel schwächelt weiter. Im zweiten Quartal 2018 konnte das Unternehmen 23,5 Millionen Euro erwirtschaften. Im Vorjahreszeitraum belief sich dieser noch auf 48,3 Millionen Euro. Auch im Vergleich zum ersten Quartal des aktuellen Jahres ging der Umsatz zurück. Das gesamte erste Halbjahr schlug mit einem Umsatz von 56,4 Millionen Euro zu Buche, was ebenfalls einen Rückgang von vormals 94,4 Millionen Euro bedeutet.

Anfang des Jahres hat Windeln.de mit Restrukturierungsmaßnahmen begonnen, bei denen man nach eigenen Angaben „erhebliche Fortschritte“ erzielt habe, dies aber auch zulasten der geringen Umsätze erreicht wurde, wie im Geschäftsbericht zu lesen ist.

Break Even weiterhin im Blick

„Wir befinden uns seit Anfang des Jahres in der Restrukturierung. Trotz des derzeit schwierigen Marktumfelds in China konnten wir unsere Strategie erfolgreich umsetzen und gute Fortschritte bei Margenverbesserung und Profitabilität erzielen“, so CEO Matthias Peuckert. „Den Break Even Anfang 2019 zu erreichen ist ein wichtiges Ziel für uns.“ Als Grund für das schwache Chinageschäft nennt der Geschäftsbericht von Windeln.de unter anderem die Tatsache, dass temporäre verschärfte Grenzkontrollen zu Lieferverzögerungen bei chinesischen Kunden von bis zu acht Wochen führten, was in Stornierungen und Rückerstattungen von Bestellungen resultierte.

Neben dem schwachen Chinageschäft, welches einen Umsatzrückgang von 27,3 auf 11,6 Millionen Euro verkraften musste, schwächelt auch das Geschäft in der DACH-Region erheblich und sank von vormals 11 Millionen Euro auf aktuell 5,3 Millionen Euro Umsatz im zweiten Quartal 2018. Dennoch hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, Anfang 2019 operativ schwarze Zahlen zu schreiben.

Geschrieben von Corinna Flemming
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