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| Kategorie: Allgemein

Die Lieferung ist einer der ganz kritischen Punkte im Rahmen einer Online-Bestellung. Das weiß auch Otto. Deshalb hat das Unternehmen angekündigt, bei den Lieferoptionen von Möbeln nachzulegen.

Sofa im Licht
© Roman King – shutterstock.com

Die hohen Lieferstandards aus Bereichen wie Kleidung und Elektronik wirken sich auch auf andere Segmente des Handels aus: Während Lieferungen alltägliche Bestellungen vielerorts innerhalb weniger Tage – und manchmal sogar am nächsten Tag – erfolgen, warten Kunden beispielsweise zum Teil viele Wochen auf bestellte Möbel. Und das ganz unabhängig davon, ob sie den Kauf im stationären Einzelhandel oder online getätigt haben. Zeitgemäß wirkt das häufig nicht mehr.

Aus diesem Grund hat Otto angekündigt, an dieser Stelle zu optimieren: Das Traditionsunternehmen möchte nach eigenen Angaben „seinen Next Day Delivery Service – also die Lieferung am nächsten Werktag – ab 2020 auch auf Möbel“ ausweiten. Um diesen Plan umsetzen zu können, wird in der Nürnberger Region demnächst ein großes Lager entstehen, auf dessen Basis die Bestellungen abgewickelt werden können.

Otto: „Die große Kunst ist zu wissen, was der Kunde will“

Doch obwohl die Ambitionen hoch sind, verweist Otto darauf, dass man „diese Über-Nacht-Lieferung auch niemals für alle Möbel“ im Online-Sortiment anbieten werden könne. Dafür seien die Strukturen und Prozesse innerhalb der Logistik zu komplex und schwierig. „Ein Sofa zu liefern, ist eben doch eine andere Hausnummer, als ein Paar Schuhe oder eine Jeans zu verschicken“, kommentiert André Müller, OTTO Direktor Home & Living.

Da Lagerplatz Geld kostet, können nicht alle Möbelstücke immer auf Vorrat gelagert werden: „Die große Kunst ist zu wissen, was der Kunde will“, erklärt Müller weiter. Mit entsprechenden Daten und Algorithmen wolle das Unternehmen jene Möbel ausfindig machen, die quasi zur „Mainstream-Ware“ gehören und „die einen breiten Geschmack treffen, von denen wir also wissen, dass sie schnell ihre Abnehmer finden“, heißt es weiter. Zugleich bedeutet dies jedoch auch, dass Kunden mit sehr individuellem Geschmack länger auf ihre Bestellungen warten müssen als jene Kunden, deren Geschmack der großen Masse entspricht.

Neben einer möglichst schnellen Lieferung sollen auch weitere Funktionen und Services, wie etwa CGI (3-D-Computergrafik), Augmented Reality oder eine digitale Bildersuche das Einkaufserlebnis der Kunden verbessern und abrunden.

 

Geschrieben von Tina Plewinski
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Kommentare  

#1 Cora 2018-09-19 12:42
Wenn das funktionieren soll, dann muss das mit der Versandankündig ung etc. aber auch stimmen. Nicht, dass man dann nicht weiß wann das Sofa geliefert wird oder den ganzen Tag zu Hause wartet und einfach niemand kommt. Ist ja leider öfter so, wenn man etwas online bestellt. Kann Otto das mit den Versandnachrich ten nicht einfach selbst machen? Mittlerweile gibt es doch genug Tech-Unternehme n, wie z.B. parcellab, die das machen können, oder? Nur mal so als kleiner Vorschlag...
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