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Die wirtschaftlich schwierige Lage von Unister wird immer klarer: Das Unternehmen soll Schulden von über 39 Millionen Euro haben - und kein Geld in den Kassen.
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Unister-Insolvenz: Verbindlichkeiten von über 39 Millionen Euro
| Kategorie: Allgemein

SportScheck schraubt an seinem Multichannel-System. Durch die Umstellung auf eine SAP-Systemlandschaft sollen die Prozesse des Sportartikelhändlers optimiert werden. Zudem will man im selben Zug Same-Day-Delivery anbieten und externen Händlern den Verkauf über eine Art Marktplatz ermöglichen.

Sportausrüstung 

(Bildquelle Sportausrüstung: tarasov via Shutterstock)

Am 1. Juli 2014 soll die Umstellung auf die SAP-Systemlandschaft beendet werden. Das neue System soll den „echten Cross-Channel-Vertrieb ermöglichen“, wie Geschäftsführer Guido Jaenisch betont. Damit will SportScheck gegenüber seinen Konkurrenten einen Vorsprung erzielen: schneller, persönlicher und allgegenwärtiger soll das Geschäft werden. „SAP ermöglicht uns eine vertriebslinienübergreifende Rundumbetrachtung des Kunden, einen 360-Grad Blick auf ihn“, so Jaenisch.

Dieses Systeme ermögliche es auch, dass SportScheck dann eine schnellere Auslieferung an Distanzhandelskunden anbieten könne. Rund 90 Prozent aller Bestellungen möchte der Sportartikelhersteller in Zukunft schon am nächsten Tag ausliefern, an Standorten, wo sich eine Filiale befindet, werde man Same-Day-Delivery anbieten.

Marktplatz für Drittanbieter geplant

SportScheck wird nach der Umstellung auch das gesamte Warensortiment von über 30.000 Artikeln online abbilden. Damit wachsen die online sichtbaren Sortimente, wie das Unternehmen betont, um 40 Prozent. Zusätzlich möchte SportScheck Drittanbietern den Handel über die eigene Plattform ermöglichen. „In Zukunft könnten wir mit SAP andere Lieferanten und Händler auf einer neuen SportScheck-Plattform managen“, erklärt Jaenisch. „So würden zum Beispiel spezialisierte Fachhändler künftig auf dieser Plattform Waren verkaufen, ähnlich wie sie es derzeit auf Amazon machen.“

Die Fachhändler könnten hier durchaus von der Reichweite SportSchecks profitieren: Nach eigenen Angaben hat SportScheck 1,1 Millionen Kunden im Versandhandel, der Online-Shop werde jährlich 52 Millionen mal besucht – eine große Zielgruppe für Händler aus dem Sportartikel-Bereich. Einen genauen Starttermin für den Marktplatz konnte SportScheck Onlinehändler-News.de auf Nachfrage noch nicht nennen.

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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