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Tengelmann: Unternehmensgruppe stellt halbe Million für E-Commerce-Lehrstuhl bereit
| Kategorie: Allgemein

Das Kleinanzeigen-Portal von eBay galt bisher als Schlupfloch und Paradies für sparsame Händler. Denn wer seine Produkte (auf privater oder geschäftlicher Basis) über eBay Kleinanzeigen anbietet, muss weder für die Einstellung noch den Verkauf Kosten tragen. Zumindest bis jetzt. Denn schon in wenigen Tagen will eBay auch auf seiner lokalen Plattform ein Gebührensystem einführen.

eBay Logo

Bereits am kommenden Montag, den 14. Juli 2014, soll das regelmäßige Handeln auf eBay Kleinanzeigen kostenpflichtig werden. Wie eBay seinen Nutzern laut Computer Base mitteilte, sind jedoch nur jene Verkäufer betroffen, die mehr als 50 Anzeigen in 30 Tagen schalten. Ab der 51. Anzeige werden dann Gebühren in Höhe von je 95 Cent erhoben.

Die genannten 30 Tage sind dabei jedoch nicht an den Monatsverlauf gebunden: Vielmehr wird beim Einstellen einer jeden neuen Anzeige kontrolliert, wieviele Angebote in den vergangenen 30 Tagen aufgegeben wurden. EBay weist ausdrücklich darauf hin, dass auch gelöschte Inserate und Einträge in der Kategorie „Zu verschenken & tauschen“ in die Rechnung einbezogen werden. In einer E-Mail an die eBay Kleinanzeigen-Nutzer ist zu lesen: „Wenn Sie also fünf Anzeigen täglich löschen und wieder neu einstellen, dann wäre das kostenlose Limit nach zehn Tagen erreicht“.

eBay Kleinanzeigen als Tummelplatz für Spammer 

Die Einführung des neuen Gebührensystems begründet eBay folgendermaßen: „Wir bekommen viele Beschwerden von Nutzern darüber, dass einige wenige Anbieter immer wieder die ersten Seiten von Unterkategorien mit ihrem Bestand regelrecht ‚blockieren‘, weil sie entweder - teilweise hunderte - sehr ähnliche Anzeigen aufgeben, oder die gleichen Anzeigen täglich wieder schalten.“ Da diese Spammer-Praxis nicht im Sinne von eBay (und gewiss auch nicht im Sinne vieler Händler) ist, soll solchen Verhaltensweisen auf eBay Kleinanzeigen nun vorgebeugt werden.

Um mit der neuen Regelung nicht die professionellen und aufrichtigen Händler (sondern nur die Spammer) zu treffen, habe eBay das 30-Tage-Limit mit 50 Inseraten „bewusst sehr hoch angesetzt“. Nach eigener Einschätzung sind es alles in allem weniger als 1 Prozent aller eBay Kleinanzeigen-Nutzer, die künftig kostenpflichtig belangt werden.

Hinweis: Die bisherige Regulierung im Auto-Bereich bleibt vom neuen Kostensystem unberührt. Verkäufer müssen hier – wie bisher auch – bereits ab der dritten Anzeige eine Gebühr in Höhe von 14,95 Euro zahlen.

Geschrieben von Tina Plewinski
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KOMMENTARE  
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Katharina
2015-07-29 20:10 | #5
Wie wird das Geld dann abgebucht? Oder bekommt man ne Rechnung?
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US ARMY Sale
2014-07-18 05:46 | #4
war bei PAYPAL doch genauso.
Am Anfang war alles kostenlos und nachdem 1 Million Nutzer angemeldet waren hat der Geldempfang dann plötzlich Gebühren gekostet.
Ich werde ebay mehr und mehr vermeiden und Paypal nur zur Zahlung und nur im Ausnahmefall zum Geldempfang nutzen
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Volker
2014-07-11 09:43 | #3
ebay ebay ebay........... ..ich kann das manchmal schon nicht mehr lesen was kostet bei eBay kein Geld das ist nur der Anfang jede Wette
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Redaktion
2014-07-11 07:39 | #2
Liebe Nina,

danke für den Hinweis, wir haben den Schreibfehler behoben ;)

Die Redaktion
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Nina
2014-07-11 07:23 | #1
"eBay galt bisher als Schlumpfloch.." ? :-)
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