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Görtz-Co-CEO Stephan Tendam hat sich in einem Interview zur künftigen Ausrichtung seines Unternehmens geäußert - und sich zugleich kämpferisch gezeigt.
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Görtz-Co-CEO über Konkurrenz im Schuhhandel: „Es wird ein Kampf. Last Man Standing.“
| Kategorie: Allgemein

Immer wieder zeigen Studien und aktuelle Umsatzzahlen, dass der deutsche E-Commerce sich im Aufwind befindet. Doch eines wollen die begeisterten deutschen Verbraucher scheinbar nicht: Lebensmittel online bestellen. Viele Anbieter sind bereits in diesem Bereich gescheitert und jetzt legt auch supermarkt.de eine Pause ein. Dadurch stellt sich die Frage, was wirklich benötigt wird, damit die Deutschen auch Lebensmittel online bestellen.

 

supermarkt.de pausiert

Erst vor einem Jahr ging supermarkt.de online und versprach frische Waren kostengünstig zum Wunschtermin direkt nach Hause zu liefern. Nun gibt es bei dem Jungunternehmen offenbar Probleme und der Service wurde vorerst eingestellt. Auf der Website von supermarkt.de heißt es dazu „Im Moment arbeiten wir zusammen mit Partnern aktiv an der Anpassung und weiteren Verbesserung des Lieferservice. Bis dies abgeschlossen ist, haben wir die Annahme von Bestellungen und auch die Auslieferung eingestellt“.

Deutsche wollen keine Lebensmittel online bestellen

Lebensmittel online bestellen und bequem nach Hause liefern lassen – Das Geschäftskonzept klingt so vielversprechend und doch sind vor supermarkt.de schon ganz andere daran gescheitert. Otto versuchte es mehrfach erfolglos in dieser Branche und auch das sonst so stark wachsende Amazon kam nie über die Testphase hinaus. Deutschland scheint dabei im internationalen Vergleich eher die Ausnahme zu sein. In andern Ländern wie den USA ist der Online-Lebensmittelhandel weitaus erfolgreicher.

Bei so vielen negativen Erfahrungen drängt sich langsam der Verdacht auf, dass Lebensmittel online zu bestellen überhaupt nicht im Interesse der deutschen Verbraucher ist. Diese These bestätigt auch eine Studie der Unternehmensberatung PUTZ & PARTNER, die im März 2012 veröffentlicht wurde. Daraus geht hervor, dass für gut jeden Dritten der Kauf von Lebensmitteln im Internet nicht infrage kommt

Als Grund für die Ablehnung gaben 45 Prozent der Befragten Zweifel an der Frische der Produkte an. Außerdem haben 30 Prozent der Verbraucher Angst vor hohen Preisen, weil sie die Preise nicht direkt vergleichen können, wenn sie Lebensmittel online bestellen.

Vorgaben zu Transparenz, Hygiene und Logistik

Eine dieser Sorgen hat nun auch der Bundesverband Lebensmittel-Onlinehandel (bvlo) erkannt und für den Versand von Lebensmitteln klare Richtlinien zu Transparenz, Hygiene und nachvollziehbarer Lieferlogistik vorgegeben. Ein Patenrezept sind diese Vorgaben wahrscheinlich nicht. Doch der Online-Lebensmittelhandel könnte langfristig von diesen Richtlinien profitieren, sodass Lebensmittel online zu bestellen auch in Deutschland zur Gewohnheit werden kann.

Geschrieben von Redaktion
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KOMMENTARE  
platzhalter
Nico
2012-11-21 14:10 | #1
Würde mir maximal TK-Ware online bestellen oder Trockenware (Nudeln, Reis etc) Aber Frischware...be sser nicht
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