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Görtz-Co-CEO Stephan Tendam hat sich in einem Interview zur künftigen Ausrichtung seines Unternehmens geäußert - und sich zugleich kämpferisch gezeigt.
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Görtz-Co-CEO über Konkurrenz im Schuhhandel: „Es wird ein Kampf. Last Man Standing.“
| Kategorie: Allgemein

Das Problem mit gefälschten Produktbewertungen ist bekannt und manch ein Kunde wird durch solche Betrugsfälle zu Bestellungen verleitet, die er später möglicherweise bereut. Das bedeutet für die Online-Händler selten etwas Gutes, denn entweder hagelt es als Konsequenz Retouren, unzufriedene Kunden oder gar beides. Bei Amazon soll vermehrt das Entfernen von Produktbewertungen für mehr Glaubwürdigkeit sorgen.

Nun will der E-Commerce-Riese Amazon betrügerischen Produktbewertungen wenigstens teilweise einen Riegel vorschieben. Laut der New York Times wurden in den vergangenen Monaten offenbar Tausende Buchrezensionen auf der Plattform entfernt. Bis jetzt hat Amazon das Vorgehen weder erläutert noch bekannt gegeben, wie viele Rezensionen gelöscht wurden.

Dabei sollen jedoch vor allem Rezensionen von Familienmitgliedern und Freunden des rezensierten Autors im virtuellen Nirwana verschwunden sein. Außerdem werden viele Rezensionen von anderen Autoren entfernt. Andererseits sei es hingegen nicht hinderlich, wenn für eine Rezension das entsprechende Buch nicht gelesen wurde.

„Wir verlangen nicht, dass Menschen einen Artikel ausprobiert haben müssen, um eine Produktbewertung zu schreiben“, sagte ein Sprecher von Amazon der New York Times. Angesichts solcher Praktiken, mistrauen immer mehr Online-Kunden Produktbewertungen, obwohl diese im E-Commerce sehr nützlich sein können, sofern sie glaubwürdig sind.

Geschrieben von Redaktion
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KOMMENTARE  
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der
2017-11-07 18:03 | #7
Bitte verwechselt nicht immer Produkt-Rezensi onen mit Verkäufer-Bewer tungen, gell Bastian.
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Bastian
2016-07-27 13:12 | #6
Ich kann den Unmut gut verstehen. Es gibt aber etwas, was den meisten Kunden nicht bewusst ist und uns kleine Hersteller mittlerweile echte Probleme bereitet; In Deutschland wird zu wenig bewertet! Bei uns liegt der schnitt bei 450 zu eins. Das heisst, dass von 450 Bestellung bekommt eine Bestellung, eine(!) Bewertung. Sollte aber doch Mal etwas schief gehen, wir sind auch nur Menschung und nicht perfekt, kann man sicher sein, dass eine Fahrkarte kommt.

Kritische Bewertungen sehen wir als etwas gutes, gar wertvolles an. Es half und hilft uns, unser Produkt stetig zu verbessern. Denn mit einem schlechten Produkt bleibt man nicht am Markt.

Wenn aber, auf Grund der Bewertungsverte ilung, ein derartiges Ungleichgewicht zustande kommt, wird es kritisch, da man dadurch enorm erpressbar wird. Denn die Kunden werden- aus unserer täglichen Beobachtung- zunehmend "unangehmer" und schrecken auch vor Nötigung nicht zurück. Was ich da erzählen könnte...

Dass nun einige Mitbewerter zu "gekauften" Bewertungen greifen, kann viele Gründe haben. Einer davon ist vermutlich reine Notwer, da vielen Kunden schlicht nicht bewusst ist, was ein möglicher schriftlich verfassster "Wutausbruch" in Form einer Bewertung für einen Schaden anrichten kann. Oft wird in Streitfällen nichteinmal der Kontakt zum Händler gesucht- so dass dieser keine Möglichkeit erhält das Problem zu beheben.

Unsere Strategie diese Situation langfristig zu entschärfen ist recht "einfach": Wir ziehen uns stückweise aus dem Direktvertrieb zurück. Der dumme ist dabei der Kunde, denn nun ist ein Zwischenhändler dazwischen. Das Produkt wird für den Endkunden also teuerer.

Also lieben Leute: Fordert Eure Rechte ein wenn wirklich etwas nicht in ordnung ist und versucht zuerst mit dem Händler eine Einigung zu finden ehe eine Fahrkarte verteilt wird. Sollte das nicht fruchten gebt die schlechte Bewertung mit gebührenden Zeitlichen Abstand ab. Bleibt Sachlich und bei der Wahrheit. Dann ist Eure Bewertung sogar wertvoll. Kurz: Fair bleiben!
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Caroline
2016-03-26 08:48 | #5
Ich habe die Bewertungen, die ich mal vor einiger Zeit geschrieben habe, als ich noch Amazon Kunde war, jetzt gelöscht. Warum soll ich Amazon helfen, seine Artikel besser zu verkaufen? Das Löschen ging auch gar nicht so einfach. Ich bekam zwar den Hinweis, dass man meine Anfrage erhalten hat, aber es tat sich einige Tage nichts. Ich musste erst anrufen, damit Amazon meine Bewertungen löscht. Freiwillig rückt Amazon die Bewertungen ungerne raus, weil es eben hilft den Kunden zu manipulieren und zum Kauf zu bewegen. Wäre toll, wenn andere auch Ihre Bewertungen löschen würden.
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Caroline
2016-03-09 16:06 | #4
Alles was Amazon macht, dürfen die Kunden und Händler nicht tun! Generell sind ja
gekaufte Bewertungen nicht zulässig. Amazon selbst hat den vineclub -
die Seite ist auch öffentlich über Google zu finden. Da beschreibt
Amazon ganz offen, Kunden für positive Bewertungen mit dem Produkt zu
beschenken. Größeren Herstellern, wo Amazon auch als
Anbieter/Großhändler auftritt bietet Amazon dieses Programm persönlich
durch ein Anschreiben auch an. Es wird
ganz offen in einem kleinen Kreis gesagt, beschenkt unsere positiven
Amazon Bewerter und ihr erhaltet dafür posetive Bewertungen. Kleineren
Herstellern, wo Amazon nicht als Großhändler involviert ist haben diese
Möglichkeit nicht - und werden mit der Amazonhärte vom Markt gefegt.
Also kauft Amazon positive Bewertungen und niemand stört sich daran,
weil niemand das verstanden hat. Kleine Hersteller, die auch einen
Verkaufsboost anstreben und die Bewertung der eigenen Produkte durch
o.g. Firmen forcieren, also genau das machen wollen, was Amazon vor
macht, wird dieses verboten. Der Vineclub von Amazon gehört dann auch
verboten. Niemand merkt wie unsittlich Amazon im Geschäftsleben auftritt
- Amazon tut so als würden Gesetze für Amazon nicht gelten. Die Liste der Top Reviewer auf Amazon ist eine Liste wo Menschen sich anbieten, Reviews zu schreiben. Es wird zwar nicht öffentlich gesagt, aber es ist genau so wie mit den Prostituierten auf der Reeperbahn. Man weiß weshalb die da stehen. Ein Händler kann so einen Reviewer anschreiben, wenn er zum Bsp auf Freizeitprodukt e steht. Der Händler kann ganz offen fragen, darf ich Dir mein tolles Freizeitprodukt schenken und Du schreibst mir eine Rezension? Deswegen preisen die Reviewer sich auf dieser Liste der TopReviewer an!!!!!
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Michael
2016-01-26 07:56 | #3
Amazon macht zumindest erkennbar, ob es sich bei dem Rezensenten, um den Besteller handelt. Es erfolgt der Vermerk: "Verifizierter Kauf".

Ich habe hunderte "gekaufte" Rezensionen identifiziert und an Amazon gemeldet. Daraufhin wurden die Rezensionen nicht etwa gelöscht..., sondern die Rezensenten haben nachträglich Ihre Rezension mit dem Hinweis versehen, dass es sich um einen kostenlosen Artikel handelt, von Firma X.

Eine Schande für Amazon!
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N. W.
2015-04-29 06:53 | #2
"Andererseits sei es hingegen nicht hinderlich, wenn für eine Rezension das entsprechende Buch nicht gelesen wurde."

Gilt das auch für andere Produkte? Man kann bewerten, ohne das Produkt gekauft zu haben? Welchen Wert haben dann solche Bewertungen?
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Thomas
2015-01-25 20:31 | #1
Ich vermute dass 90% aller Produktbewertun gen auf das Konto von bezahlten Auftragsschreib ern gehen, es wird ihnen ja auch viel zu leicht damit gemacht. Generell sollte man eine Rezension erst dann schreiben können wenn man das Produkt auch gekauft hat, alles andere ist nur eine Einladung zum Betrug.
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