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Internationalisierung: Posterlounge startet Online-Shops in Frankreich und Spanien
| Kategorie: Internationales

Vor einem Jahr hat Devin Wenig den Chefposten bei Ebay übernommen. Nun hat Wenig in der Seller Event Keynote über seine Arbeit bei Ebay gesprochen und kam dabei offenbar äußerst abgeklärt daher.

Ebay auf einem Smartphone

Bildquelle: mrmohock / Shutterstock.com

Devin Wenig hat sein erstes Jahr als Ebay-CEO hinter sich. In der Seller Event Keynote sprach er nun über die bisher erreichten Ziele, aber auch darüber, dass es noch viel Arbeit bei Ebay zu tun gebe. Wenig betrachte Ebay, wie eCommerceBytes berichtet, als ein Technologie-Unternehmen und zeige sich dementsprechend begeistert für Produkte und Technologien. Dass Ebay so bleiben wird, wie es ist, oder gar wie es einmal war, ist höchst unwahrscheinlich.

Als Wenig vor einem Jahr seine Stelle annahm, habe er ein klares Ziel gehabt: „Lasst uns wieder zurückgehen und unsere Unternehmer und die Käufer-Community lieben, und lasst uns alles daran setzen, das beste E-Commerce-Produkt der Welt zu bauen. Einzigartig Ebay“, so die Vision des neuen CEOs. „Es macht mich wahnsinnig, wenn ein Verkäufer sagt, dass er Ebay verlassen will. Wir sollten eine Plattform sein, die jeder nutzen kann. Es macht mich wahnsinnig, wenn unsere Produkte nicht richtig funktionieren.“

„Wir wissen, wer wir sind. Und wir wissen, was wir tun müssen.“

Wenig setze demnach alles daran, den Umbau von Ebay schnell voranzutreiben und habe immer ein Auge auf bestehende Probleme mit der Plattform. Auch an seinem Vorgänger John Donahoe und dessen häufige Strategiewechsel übte Wenig Kritik: „Wenn wir ein Unternehmen langfristig führen wollen, sollte sich die Strategie nicht jeden Tag ändern“, so Wenig. „Wir sollten nicht versuchen, das eine Jahr dieses Unternehmen zu sein und im nächsten sind wir dann ein anderes und wir gehen nach links und wir gehen nach rechts. Wir wissen, wer wir sind. Und wir wissen, was wir tun müssen.“

Die Veränderungen, die Ebay nun durchführt – darunter beispielsweise die neuen Produktübersichtsseiten mit dem „Top Pick“ – sind überfällig. Dessen ist sich auch Wenig bewusst, der betonte, dass diese Veränderungen „vor 20 Jahren“ hätten umgesetzt werden sollen. Die lange fehlenden Produktbewertungen, die der Marktplatz erst kürzlich eingeführt hat, sind symptomatisch für die alte Denkweise des Unternehmens: „Wir hatten Listings, keine Produkte“, erklärt Wenig und deutet auf noch größere Veränderungen bei den Produktbewertungen hin. „Ihr habt noch gar nichts gesehen. Wartet, bis ihr seht, was kommt.“

Die vollständige Keynote können Sie hier ansehen:

 

 

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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KOMMENTARE  
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Smitty
2016-08-03 13:01 | #8
Ebay ist insgesamt eine Gelddruckmaschi ne für Aktionäre und CEOs. Und für Händler eine Auspressvorrich tung. Versand z.B. soll möglichst kostenlos sein oder es soll nur der tatsächlich notwendige Aufwand berechnet werden. Im 2. Fall wird dann eine Provison auf die Versandkosten fällig. Was für ein bescheuertes System.

Ebay=Zahlartenerpressung: PayPal berechnet nicht nur die 1,7 oder 1,9%, nein, es werden auch noch 0,35€ pro Transaktion abgerechnet. Das wird aber so in den Kontoauszug eingebaut, das die meisten Händler das bis heute nicht erkannt haben. Darf ich bei PayPal-Zahlung die Kosten weitergeben? NEIN! Wovon zum Teufel soll bei ständig fallenden Margen das alles getragen werden?

Warum müssen wir eine Shop-Gebühr bezahlen bei fast 10% Verkaufsprovisi on? Weil die Aktionäre nach Geld schreien und die Gier zu immer neuen Repressalien der Händler führen muss. Irgendwo muss die Kohle für die gierigen ja herkommen. Fakt ist, zumindest in meiner Branche, das ein kaufmännisch korrekter Rohertrag sich kaum noch erwirtschaften läßt.

Und was bitte ist dann das Argument von Ebay, warum man diesen Unsinn noch weitermachen sollte? Ich habe bis jetzt nur Anrufe mit Aufforderungen zu noch mehr Blödsinn erhalten.
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Benjamin
2016-08-01 08:10 | #7
„Wir wissen, wer wir sind. Und wir wissen, was wir tun müssen.“ ... um Händler zu vergraulen. Ja, das schafft Ihr auch hervorragend. Da leistet der ebay Support einen großen Anteil zu. Denken darf da nämlich anscheinend keiner, nur Katalog-Standar dmails verschicken. Unsere Tage bei ebay scheinen sich auch nun dem Ende zu neigen. Wir haben gerade mit fristloser Kündigung gedroht, nachdem nach 3 Wochen Prüfung eines durch ebay verursachten Fehlers wieder nur eine freche Standardmail von der anscheinend dem Support übergeordneten "Fachabteilung" (was immer das sein soll). Mal schauen, welche Standardmail da jetzt vom Support zurück kommt.
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Volker
2016-07-30 13:05 | #6
wegen der Lieferzeiten wurde auch ich bei eBay auf Lebenszeit gesperrt, wir haben machenschaften aufgedeckt von eBay das ist gruselig gewesen aber das interessierte ja keinen bei eBay weil der Kundenservice damit beschäftigt war die "guten" Händler zu warnen das Ihr Rating schlecht wird........... .......schon sagenhaft gewesen aber OK so ist da Leben.......... eBay hat jedes Jahr was neues auf Lager gehabt um die Händler zu Drangsalierenwa rum darf ich als Käufer eine Lieferzeit Bewerten ??? nicht der Händler liefert sondern DHL, Hermes, DPD usw. völliger schwachsinn auch bei Amazon stehen doch 4 Tage für eine Büchersendung in den Lieferzeiten dabei dauern die teils bis 14 Tage ........... aber eBay hat ja ein Monopol und das wird Gnadenlos ausgenutzt um Irgendwelche kuriosen Ideen umzusetzen und alle Händler staunen nur :-) und heute fällt eBay auf das doch tatsächlich Kunden fehlen na sowas aber auch
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Elke
2016-07-30 06:40 | #5
Über diesen Artikel kann ich nur lachen. Seit Monaten schlage ich mich mit Ebay herum, ein überflüssiges privates Konto zu löschen, das nicht mehr genutzt wird.
Es blockiert mein neues gewerbliches Konto, schränkt meine Verkaufsaktivit äten ein und bei Ebay ist keiner bereit, mir zu erklären wie das Problem zu lösen ist, bzw. was für ein Problem mit dem alten Konto besteht, das die Löschung verhindert.

Die Mitarbeiter beim Kundenservice verstehen voll und ganz die Sachlage aber die
"Sicherheitsabt eilung macht vollkommen dicht" und beharrt auf ihre Entscheidung.
E-mails und Briefe meinerseits werden wahrscheinlich gar nicht gelesen.

Wo ist da die "positive Veränderung" ?
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Thorsten
2016-07-28 11:30 | #4
Wenn er meint, was er sagt, dann sollte als erstes wieder eingeführt werden, dass Händler, zumindest ab einer bestimmten Mengen-, Umsatzgröße, einen festen Ansprechpartner haben. Das wäre ein Punkt um sich von Amazon abzusetzen und nicht jeden Mist zu übernehmen. Natürlich müssen da Prämissen geschafft werden, damit nicht einige Händler diese mit Frust über schlechte Bewertungen zumüllen. Es gibt aber immer wieder ernsthafte Probleme, die einer Klärung bedürfen. Und eBay könnte einen Vorteil daraus ziehen. Man sollte die Händler nicht unterschätzen und könnte über solche Kontakte sicher auch die eine oder andere Idee, Verbesserungsvo rschläge einfangen.
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Marion
2016-07-28 11:12 | #3
Volle Zustimmung für Herrn Wache! eBay versteht leider nicht viel von eBay. Devin Wenig bringt zwar nicht so viele Veränderungen für die Seller wie John Donahoe, dafür weicht er eBay auf und hüpft zwischen Flohmarkt und Amazon Kopie herum und findet keine klare Linie.
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Norbert Wache
2016-07-28 09:11 | #2
Als ehemaliger Ebay-Händler wird mir übel, wenn ich so etwas lese.

Jahrelang durfte ich erleben, wie Ebay alle 3 Monate eine neue Sau durchs Dorf getrieben hat und durch unsinnige Aktionen und Änderungen erst mein Ranking vom Top-Verkäufer zu Unterdurchschni ttlich abstürzte, nur um dann auch noch auf Lebenszeit vom Verkauf ausgeschlossen zu werden.

Nur ein Beispiel aus dem internationalen Versand:
Ein Paket ist nach USA oder Australien teilweise 4-6 Wochen unterwegs, wie es auch bei Ebay in den eigenen Händlerinfos steht. Aber bereits nach 3 Wochen können Kunden einen Fall eröffnen. Geändert hat Ebay daran trotz nahezu monatlicher Beschwerden beim Kundenservice nichts.

Asiatische Händler können im Gegenzug bis zu 10 Wochen im Versandmenü anklicken. Wer es nicht glaubt, kann gerne mit seinem Ebay-Händler-Na men bei Ebay.com oder Ebay.com.au das Verkaufsformula r aufrufen.

Der DHL-Streik im letzten Jahr wurde von den anderen Ebay-Plattforme n komplett ignoriert, was eine negative Bewertung nach der anderen brachte. Da manche Pakete bis zu 4 Monate in Frankfurt lagen, waren wir zudem sowohl Ware als auch Geld los.

Zur Entlastung von Ebay: Amazon.de ist auch nicht besser.
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Sigi
2016-07-28 09:05 | #1
Wir hatten Listings, keine Produkte - und jetzt habt ihr weder listings noch produkte, sondern nur noch müll - und die fehlerhaften produktkatalogd aten kann man in die tonne klopfen. muss man denn immer alles was amazon macht immer (dilletantisch) nachaffen?
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