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RTL Ventures investiert 3 Millionen Euro in den niederländischen Möbelhändler Flinders, der zum Marktführer im Bereich Design-Möbel aufsteigen will.
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RTL Ventures: Millionen für Möbelanbieter Flinders
| Kategorie: Internationales

Wirft man einen Blick auf die Zahlen von Google, so gibt es einen Bereich, der stets und ständig für enorme Einnahmen sorgt: Werbung. Doch auch wenn die Werbung (noch) der dominierende Umsatztreiber ist, so gibt es auch andere Sektoren, die mittlerweile für jede Menge Einnahmen sorgen: zum Beispiel die Vermittlung von Reisen.

Koffer in einer Stadt
© S_Photo – shutterstock.com

Werbung ist und bleibt (vorerst) das Zugpferd von Google. Durch das Werbegeschäft generiert der Suchmaschinenriese einen Großteil des Umsatz-Kuchens. Doch wie der GoogleWatchBlog schreibt, gibt es einen Bereich, der bisher womöglich zu wenig Aufmerksamkeit erhalten hat: die Reise-Sparte. Denn durch die Vermittlung von Nutzern und die entsprechenden Provisionen soll Google ebenfalls jede Menge Einnahmen erwirtschaften.

Reisen: Flüge und Hotels mach 13 Prozent am Umsatz

Im Speziellen gehe es dabei um die Vermittlung von Hotels, Flügen und Pauschalreisen, aber auch von Leihwagen. Hier werde Google „nicht pro Klick“ bezahlt, sondern erhält eben eine Provision, das heißt „einen nicht bekannten prozentualen Anteil am erwirtschafteten Umsatz“, wie das Portal schreibt. Und dieser Anteil liege vermutlich höher als von vielen geglaubt.

Doch wie sehen die Zahlen im Bereich der Reisen genau aus? Allein im vergangenen Jahr soll Google mit der Vermittlung von Hotels, Flügen, Reisen und Mietautos 12,2 Milliarden Dollar verdient haben. Das ist nicht nur für sich genommen eine gigantische Summe, sondern entspricht auch mehr als 13 Prozent des gesamten Umsatzes von Alphabet.

Google steckt mit „Travel“ spezialisierte Anbieter in die Tasche

„Damit ist Travel mit Abstand die wichtigste Einnahmequelle neben dem eigentlich Werbegeschäft“, bewertet der GoogleWatchBlog die Entwicklung. Um die Reichweite dieser Zahlen zu verdeutlichen, wird auf andere Anbieter der Reisebranche verwiesen: So können die Einnahmen der Unternehmen Expedia, CTrip und TripAdvisor zusammen nicht an jene Verdienste heranreichen, die Google in seiner Travel-Sparte vorweisen kann.

Auch eine Grafik von Statista zeigt, dass hiesige Nutzer der Travel-Sparte von Google grundsätzlich nicht abgeneigt sind: Im Zuge einer Umfrage im September 2016 gaben mehr als zwei von drei Verbraucher in Deutschland an, Google als Reiseanbieter „auf jeden Fall“ oder zumindest „vielleicht“ in Betracht zu ziehen.

 

Statista-Umfrage zu Google
Umfrage zur Nutzung von Google-Diensten © Statista

 

Geschrieben von Tina Plewinski
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