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| Kategorie: Internationales

Walmart will eine neue Kundengruppe gewinnen und soll dafür jetzt einen neuen Service entwickeln: den Personal Shopper. Dieser soll vor allem die vielbeschäftigten Mütter aus dem Raum New York ansprechen.

Walmart Schild
© Jonathan Weiss / shutterstock.com

Der Einzelhandelskonzern Walmart spricht mit seinem Store-Konzept und den angebotenen Preisen eher die amerikanische Mittelklasse an, Luxusgüter oder ähnliches sind in den Läden selten zu finden. Nun will der US-Konzern mit einem neuen Konzept eine weitere Kundengruppe für sich gewinnen, die „vielbeschäftigten New York City-Mütter“, wie Redcode es beschreibt. Diese sollen mit einem zusätzlichen Personal Shopping Service geködert werden. Getestet wird das neue Projekt bereits von Code Eight, einem Mitglied von Walmarts StartUp Inkubator.

Kunden erhalten Produktempfehlungen über einen SMS-Service

Wie die Nachrichtenseite erfahren haben will, testet Code Eight den neuen Service aktuell noch kostenlos, in Zukunft sollen allerdings Mitgliedergebühren verlangt werden. Kunden erhalten Kaufempfehlungen via Text-Nachricht, können bestimmte Produkte bestellen indem sie ein Bild der Ware senden oder einfach eine allgemeine Anfrage stellen und es dem Service überlassen, das passende Produkt herauszusuchen. Aktuell konzentriert sich der Personal Shopping Service noch auf Produkte aus den Bereichen Gesundheit, Schönheit, Haushaltsgegenstände und Zubehör.

Plant Walmart den Angriff auf Amazon Go?

Die Kaufhauskette hat aber noch ein weiteres Konzept in der Pipeline und könnte damit dem Konkurrenten Amazon mit seinem Amazon Go-Projekt eventuell den Rang ablaufen. Wie aus verschiedenen Stellenanzeigen herauszulesen ist, plant auch Walmart einen kassenlosen Supermarkt. Aktuell sei man auf der Suche nach Ingenieuren, die ein solches Projekt ins Rollen bringen können. Der US-Konzern beschäftigt über zwei Millionen Menschen weltweit, ein Großteil davon an den Kassen. Es ist also gut vorstellbar, dass die kassenlosen Systeme in neue Stores eingebaut werden, statt die alten umzubauen.

Amazon hat seinen kassenlosen Supermarkt schon vor einiger Zeit angekündigt, die Eröffnung aber immer wieder nach hinten verschoben.

Geschrieben von Corinna Flemming
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