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Google will in Asien investieren und fasst dabei den chinesischen Online-Händler JD.com ins auge. Es geht um mehr als eine halbe Milliarde Dollar.
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Google pumpt 550 Millionen Dollar in chinesischen Online-Händler JD.com
| Kategorie: Internationales

Während sich Aldi hierzulande im Online-Bereich noch äußerst schwach und zurückhaltend zeigt, bastelt das Unternehmen in den USA an seinem Status als Online-Händler. Dort treibt der Discounter entsprechende Ambitionen gerade voran.

Aldi Logo an einer gemauerten Wand
© ricochet64 / Shutterstock.com

Im Rahmen seiner aktuellen Pläne rückt Aldi den US-Markt fest in den Blick. Dort will sich das Unternehmen Online-Anteile sichern. Um dies zu erreichen, hat Aldi vor Ort seine Zusammenarbeit mit dem Online-Lieferdienst Instacart ausgeweitet. Nach Berichten des Handelsblattes wird Aldi im Rahmen dieser Zusammenarbeit sein digitales Angebot auf 200 Filialen in und um Chicago ausweiten.

Interessierte Kunden, die sich Produkte liefern lassen möchten, können sich auf der Online-Seite von Instacart unter den dort aufgeführten Anbietern für Aldi als Supermarkt entscheiden. Die gewünschte Lieferung wird dann innerhalb von einer Stunde bis nach Hause gebracht.

Positive Reaktionen auf Online-Angebot von Aldi

Bereits im vergangenen Sommer wurde Instacart als künftiger Logistik-Partner des Discounters vorgestellt bzw. angekündigt. Seither fanden im Süden des Landes Testprojekte statt, die erfolgreich durchgeführt wurden. In insgesamt drei Städten wurde der Aldi Online-Service testweise gestartet, um herauszufinden, wie die Kunden auf das Angebot reagieren.

„Die Reaktion auf unserer Instacart-Pilotprojekt in Atlanta, Dallas und Los Angeles war überragend positiv. Und mit 200 Geschäften in der Gegend um Chicago ist es einfach nur logisch Online-Lieferungen in diesen wichtigen Markt zu bringen“, kommentierte US-Chef von Aldi Süd, Jason Hart, laut Handelsblatt. Auch weitere Regionen kämen demnach für eine Ausweitung des Online-Geschäfts infrage.

In Deutschland ist das Online-Angebot noch mehr als dürftig. Einen eigenen Online-Shop kann das Unternehmen hierzulande nicht vorweisen. Es finden sich lediglich aktuelle Angebote zur Einsicht sowie eine digitale Einkaufsliste, mit der sich der stationäre Einkauf sozusagen vorbereiten lässt. Lediglich mit einer Handvoll spezifischer Online-Services kann Aldi aufwarten – zu nennen wären hier beispielsweise der Mobilfunkservice Aldi Talk, das Tourismusangebot Aldi Reisen oder das Medienportal Aldi Life.

Geschrieben von Tina Plewinski
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