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Die Unternehmensberatung PwC hat sich mit dem mobilen Einkaufen beschäftigt und herausgefunden, dass immer mehr Kunden per Smartphone einkaufen.
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PwC-Umfrage: Immer mehr Einkäufe mit dem Smartphone
| Kategorie: Studien

Immer mehr Unternehmen, vor allem aus dem Bereich Mode, setzen auf Curated Shopping. Die Beratung im Internet scheint gut anzukommen. Auch wenn die Anzahl der Nutzer noch gering ist, sind die, die den Service bereits nutzen, sehr zufrieden und möchten wieder vom Personal Shopping Gebrauch machen.

Junger Mann lässt sich im Modegeschäft von seiner Freundin beraten

(Bildquelle Beratung: Karramba Production via Shutterstock)

Das Marktforschungsinstitut GfK hat 1605 Internet-Nutzer zum immer verbreiteteren Curated Shopping-Service befragt. Auftraggeber der Studie ist Outfittery – Pionier beim beratenden Einkaufen über das Internet. Auch wenn damit die Studie nicht ganz uneigennützig ist, zeigt sie doch, wie viel Potenzial in dem Service steckt.

Der Service richtet sich dabei in erster Linie an Männer und diese Zielgruppe scheint durchaus sehr dankbar für die Hilfe zu sein. Laut der GfK-Studie haben rund 10 Prozent der männlichen Studienteilnehmer den Personal Shopping-Service getestet. 7 Prozent davon würden es auch jederzeit wieder machen. Bei den Frauen hingegen liegt die Nutzeranzahl noch im einstelligen Bereich. Gerade einmal 6 Prozent haben den Service getestet. Allerdings sagen nur 0,5 Prozent, dass sie ihn nicht noch einmal nutzen würden.

Chart - Nutzung Curated Shopping

Ein Drittel der Frauen shoppt lieber selbst

Davon abgesehen, dass die direkten Nutzerzahlen nur gerade so im zweistelligen Bereich liegen, hat Curated Shopping jedoch viel Potenzial. Denn sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern zeigt sich rund ein Drittel der Befragten (Frauen: 38 Prozent, Männer: 31,7 Prozent) interessiert an dem Service und würde ihn ausprobieren.

Das sogenannte kuratierte Einkaufen oder „Personal Shopping“ hängt dabei aber sehr vom unterschiedlichen Kaufverhalten der Geschlechter ab. Gerade Frauen scheinen der Möglichkeit, sich beim Shoppen von einem Stylisten beraten zu lassen, eher skeptisch gegenüberzustehen. So gaben 30,6 Prozent an, dass sie gern Zeit mit Shopping verbringen. Bei Männern hingegen ist es das generelle Desinteresse an Mode, das mit 26,3 Prozent zu Buche schlägt.

Outfittery bekanntester Marktteilnehmer

Neben der Nutzerbereitschaft und dem Einkaufsverhalten wurde in der Studie auch nach dem Bekanntheitsgrad der Marktteilnehmer gefragt. Dabei steht an erster Stelle Outfittery. Bei den Männern kennen 31,8 Prozent das Unternehmen. Bei den Frauen sind es 16 Prozent. Auf Platz zwei folgt Modomoto und auf Platz drei Zalon by Zalando.

Chart - Bekanntheit Curated Shopping Anbieter

Gründerin und Geschäftsführerin von Outfittery Julia Bösch kommentiert die Ergebnisse der Studie wie folgt: „Wir haben den Markt und das Potenzial untersuchen lassen, um verlässliche Daten und Fakten über Personal Shopping zu erhalten. Obwohl wir den Markt als Pionier gut kennen, haben uns einige Studienergebnisse doch positiv überrascht – zum Beispiel, dass Outfittery die mit Abstand höchsten Bekanntheitswerte sowohl bei Männern als auch bei Frauen hat. Aufschlussreich sind auch das große Interesse der bisherigen Nicht-Nutzer und die hohe Wiedernutzungsabsicht.“

 

Geschrieben von Julia Ptock
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