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Eine neue Studie aus dem Hause Shoop zeigt, dass sich viele Kunden durch Rabatte abwerben lassen würden. Auch Treueprogramme sind jedoch wichtig.
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Studie: Jeder zweite Kunde würde sich durch einen Bonus abwerben lassen
| Kategorie: Studien

Es gibt kaum jemanden, der sich nicht auf Weihnachten freut, denn es warten bunt geschmückte Räume, duftende Weihnachtsmärkte und liebevoll verpackte Geschenke. Und für Viele ist sogar das Verschenken noch schöner als das Beschenktwerden – denn was gibt es Schöneres, als den Partner, das Kind oder einen guten Freund mit einem Herzenswunsch zu erfreuen? Und eine aktuelle Studie zeigt, dass die Deutschen dieses Jahr viel Geld in die Hand nehmen werden.

Konsumklima: In der Weihnachtszeit sitzt das Geld locker

(Bildquelle Weihnachtsgeld: romrf via Shutterstock)

Die finanziellen Weihnachts-Ausgaben der Deutschen

Rund 288 Euro – etwa drei Euro mehr als im vergangenen Jahr – wird jeder Deutsche für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Auch Bargeld wird darunter sein, das „zu einem Gutteil in die Kassen der Händler fließen dürfte“, so Wolfgang Adlwarth von der GfK. Diesen Trend belegt die aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens GfK und erfreut nicht nur die Beschenkten, sondern auch den Handel.

Doch die knapp 290 Euro sind nur ein Durchschnittswert und nicht bei jedem sitzt verständlicherweise das Geld so locker. Im Schnitt werden beispielsweise die 14- bis 24-Jährigen rund 122 Euro ausgeben. Im Gegensatz zum Vorjahr ist dieser Wert (genau wie bei den 35- bis 54-Jährigen) relativ stark gesunden.

Die größten finanziellen Sprünge werden die „Schenker“ mittleren Alters (zwischen 25 und 34 Jahren) sowie die Senioren vornehmen: Erstere steigern sich vom letzten Weihnachtsfest auf 254 Euro, letztere liegen mit rund 354 Euro für Geschenke weit über dem Durchschnitt.

Betrachtet man die Haushalte nach ihren verschiedenen Einkommensstufen, so gibt es auch dort Veränderungen: Sowohl Haushalte mit einem Nettoeinkommen von bis zu 1.500 Euro als auch jene mit mehr als 3.500 Euro werden in der weihnachtlichen Saison ihre Geschenke-Ausgaben auf 202 bzw. 391 Euro steigern.

Welche Geschenke liegen unter dem Baum?

Die absoluten Renner unter den Geschenken sind dabei erneut Bücher, gefolgt von Spielzeugen, Bekleidungsstücke und Accessoires. Doch auch kosmetische Artikel und – der Klassiker in Partnerschaften – Parfüm stehen wie in jedem Jahr auch relativ weit oben auf den Einkaufslisten.

Bei Schenkern und Beschenkten gleichermaßen beliebt sind nach wie vor Geldgeschenke und Gutscheine, da mit dieser Variante unliebsame Fehlgriffe vermieden werden und sich die Beschenkten ihre Wünsche selbst erfüllen können. Für Gutscheine wird sich allen voran die jüngere Generation (bis 34 Jahre), für bares Geld hingegen eher die älteren Jahrgänge über 65 entscheiden.

Mit rund 704 Millionen Euro werden in diesem Jahr deutlich größere finanzielle Anstrengungen im Bereich Lebensmittel und Getränke unternommen. Im Gegensatz dazu werden Abspielmedien wie DVDs, Blue-rays oder CDs eher seltener verschenkt.

Obwohl nur etwa 3 Prozent der Verbraucher planen, ihren Lieben ein Mobiltelefon unter den Weihnachtsbaum zu packen, liegen die hierfür aufgewendeten Ausgaben mit rund 242 Euro weit über denen, anderer Geschenke. Ähnlich sieht es in der Unterhaltungselektronik aus: auch hier wird das durchschnittliche Umsatzvolumen auf gigantische 612 Millionen Euro ansteigen.

Mehr Informationen zur GfK-Studie finden Sie unter folgendem Link.

Geschrieben von Tina Plewinski
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